Ford stellt Mustang Mach-E vor Reichweite von bis zu 600 Kilometern nach WLTP

Der neue elektrisch angetriebene Ford Mustang Mach-E wird Ende 2020 auf dem Markt verfügbar sein.
Der neue elektrisch angetriebene Ford Mustang Mach-E wird Ende 2020 auf dem Markt verfügbar sein.

Mit dem neuen Ford Mustang Mach-E präsentiert der Konzern erstmals eine rein elektrisch angetriebene Modellvariante im Crossover-Stil. Das Fahrzeug soll eine Reichweite von 600 km nach WLTP aufweisen. Die Markteinführung in Deutschland ist für Ende 2020 geplant.

Ford bietet den Mustang Mach-E mit zwei Batterie-Optionen, mit Heck- oder Allrad-Antrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen an:

  • Die Standard-Batterie besitzt 288 Lithium-Ionen-Zellen und hat eine Speicherkapazität von 75 kWh – das reicht für eine WLTP-Reichweite von bis zu 450 km.
  • Die optionale Extended Range-Batterie mit 99 kWh und 376 Zellen ermöglicht eine nochmals größere Reichweite: Das heckangetriebene Modell kann mit voller Batterie gemäß WLTP-Zyklus bis zu 600 km zurücklegen, bevor es wieder aufgeladen werden muss.

Inklusive Allrad-Antrieb und der größeren Batterie stellt der Mustang Mach-E voraussichtlich 248 kW / 338 PS und ein maximales Drehmoment von 581 Nm zur Verfügung. Hinzu kommt – voraussichtlich ab Anfang 2021 – eine spezielle Performance-Variante: Der Ford Mustang Mach-E GT kombiniert 342 kW / 465 PS mit zirka 830 Nm und beschleunigt in unter fünf Sekunden auf Tempo 100.

Die Akkus sitzen jeweils platzsparend zwischen den Achsen im Fahrzeugboden. Hierdurch senken sie den Schwerpunkt des Fahrzeugs und wirken sich positiv auf die Fahrdynamik des Elektroautos aus. Ein wasser- und stoßfester Batteriekasten schützt sie vor Feuchtigkeit und Beschädigungen von außen. Zugleich sorgt ein aktives Flüssigkeits-Kühl- und -Heizsystem für einen ausgeglichen Wärmehaushalt selbst bei extremer Witterung wie zum Beispiel Temperaturen von bis zu -40 °C.

Ford bietet den Mustang Mach-E mit drei Fahrprogrammen an, die individuell einstellbar sind. Mit der Änderung des Fahrmodus können Elemente wie die Ambiente-Beleuchtung, die Einstellungen des Infotainment-Systems sowie das Antriebsgeräusch beeinflusst werden.

Fahrzeugvernetzung

Neu im Segment und zum ersten Mal bei einem Ford-Fahrzeug sind die digitale 10,2-Zoll-Instrumententafel und der 15,5 Zoll-Touchscreen, der sich wie ein Smartphone über Wisch- und Streichbewegungen leicht bedienen lässt und komplizierte Menü-Führungen erübrigt.

Hinzu kommt: Im neuen Mustang Mach-E feiert mit SYNC 4 die nächste, vierte Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC ihr Debüt. Sie weist eine doppelt so hohe Rechnergeschwindigkeit auf wie das aktuelle SYNC 3-System. Updates können per sicherer Datenübertragung drahtlos aufgespielt werden – auf diese Weise wird das Ford SYNC 4-System mit der Zeit immer besser.

Ebenfalls erwähnenswert: eine Cloud-basierte Konnektivität, die beim Ein- und Aussteigen eine Mediennutzung mit nahtlosem Übergang ermöglicht. Über Apple CarPlay, Android Auto und Ford AppLink lassen sich kompatible Smartphones und andere Endgeräte fortan kabellos einbinden. Die Spracherkennung versteht Befehle des Fahrers aus der Konversation heraus.