Schaufensterprojekt VEReMO Potenzial und Geschäftsmodellideen für vernetztes Fahren

Das Projekt VEReMO widmete sich interdisziplinärer Forschung zu den parallel stattfindenden Trends Elektromobilität und Fahrzeugvernetzung mit Fokus auf die Themenfelder „Wertschöpfungsketten“, „Automatisierter Verkehr“ sowie „Kommunikationstechnologien“.
Das Projekt VEReMO widmete sich interdisziplinärer Forschung zu den parallel stattfindenden Trends Elektromobilität und Fahrzeugvernetzung mit Fokus auf die Themenfelder „Wertschöpfungsketten“, „Automatisierter Verkehr“ sowie „Kommunikationstechnologien“.

Das Projekt Perspektiven der Vernetzten eMobilität, kurz VEReMO im Schaufenster Bayern-Sachsen Elektromobilität verbindet, ist erfolgreich abgeschlossen wurden. Ergebnisse: Es sind beispielsweise 184 Road-Side-Units und bis zu 84 Schnellladepunkte an Autobahnen in Sachsen nötig.

Ein Resultat des Projektes VEReMO stellen die Handlungsempfehlungen für den Freistaat Sachsen dar. Bei den Handlungsempfehlungen wurde bewusst darauf verzichtet, altbekannte Empfehlungen aus anderen Projekten zu wiederholen. Die Handlungsempfehlungen sollen vielmehr neue Wege und Perspektiven für die Unterstützung des sich wandelnden Mobilitätssektors aufzeigen. So besteht beispielsweise der Bedarf, die Schnellladeinfrastruktur auszubauen, damit sich die Elektromobilität durchsetzen kann. Modellrechnungen zeigen, dass je nach Anzahl der Elektrofahrzeuge an sächsischen Bundesautobahnen 45 bis 84 Schnellladepunkte im Jahr 2020 notwendig sind.

Das vernetzte Fahren bietet erhebliche Potentiale für die Verkehrssicherheit und -effizienz. Verkehrssimulationen im Rahmen des Projektes haben gezeigt, dass die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen auf Autobahnen durch die gezielte Platzierung von Road-Side-Units (RSU) unterstützt werden sollte. Im Vergleich zu einer reinen V2V-Kommunikation lassen sich so Einsparungen bei der Fahrzeit von etwa 10 Prozent in den betrachteten Szenarien erzielen. Dabei ist keine flächendeckende Abdeckung nötig, sondern es ist ausreichend, an den Auffahrten sowie den Autobahnkreuzen und -dreiecken die RSU’s anzubringen. Dies ergibt für Sachsen einen Ausbaubedarf von 184 Road-Side-Units.