»Volkswagen Konzern Komponente« Neuausrichtung mit Fokus auf E-Mobilität

Die eigenständige Marke »Volkswagen Konzern Komponente« baut die flexible Schnellladesäule, die ab 2020 am Produktionsstandort Hannover in die Serie überführt werden soll.
Die eigenständige Marke »Volkswagen Konzern Komponente« baut die flexible Schnellladesäule, die ab 2020 am Produktionsstandort Hannover in die Serie überführt werden soll.

VW hat seit Anfang 2019 den hausinternen Zulieferer »Volkswagen Konzern Komponente« neu ausgerichtet. Die nun eigenständige Marke soll mit fünf zugeschnittenen Geschäftsfeldern – von Elektromobilität bis konventionelle Fahrzeugkomponenten – für Zukunftssicherheit sorgen.

Volkswagen hat seit 1. Januar 2019 eine weitere unternehmerisch eigenständige Geschäftseinheit: Mit der Neuausrichtung der »Volkswagen Konzern Komponente« stärkt das Unternehmen seinen hausinternen Zulieferer. Die Transformation von klassischen Antrieben hin zur E-Mobilität beschäftigt die neue Marke wie keine andere Unternehmenseinheit. Neben konventionellen Motoren und Getrieben entwickelt und fertigt »Volkswagen Konzern Komponente« bereits E-Motoren und Batteriesysteme.

Daher wurde im Rahmen der Gründung die Struktur der Unternehmenseinheit in nachfolgende fünf Geschäftsfelder unterteilt:

  • Elektromobilität
  • Fahrwerk
  • Getriebe und E-Antrieb
  • Motor und Gießerei
  • Sitze

Das Geschäftsfeld Kunststoff wurde transformiert und in die Produktion der Marke VW überführt.

Künftig soll die Marke wesentliche Wertschöpfungsschritte der so genannten End-to-End-Verantwortung für die Batterie besetzen – vom Kompetenzaufbau für die Zellfertigung bis zum Recycling. Nach dem Einsatz im Fahrzeug werden die Batterien teils einer Zweitnutzung zugeführt – zum Beispiel in neuen Produkten wie der flexiblen Schnellladesäule, die »Volkswagen Konzern Komponente« ab 2020 am Standort Hannover fertigen wird. Auch das abschließende Recycling verantwortet künftig die Marke. Im ersten Halbjahr 2020 wird eine Pilotanlage in Salzgitter eröffnet, in der der Recycling-Prozess von Hochvolt-Batterien weiterentwickelt wird.

Zudem wurde bereits eine markenübergreifende Hochlaufstrategie für die Produktion der E-Antriebe entwickelt, die im Zusammenspiel mit Audi, Porsche, VW und weiteren Konzernmarken umgesetzt wird.

Das operative Geschäft unter dem Dach von Volkswagen verantwortet der dreiköpfige Vorstand:

  • Thomas Schmall als Vorstandsvorsitzender
  • Thomas Eichenberg als Finanzvorstand
  • Wolfgang Fueter als Personalvorstand

Als zuständiger Konzernvorstand für den Bereich Komponente und Beschaffung gehört Dr. Stefan Sommer dem Aufsichtsgremium der »Volkswagen Konzern Komponente« an – einem paritätisch zwischen Vorstand und Betriebsrat besetzten Beirat.