Technologielizenz von WiTricity Mahle steigt in kabelloses Laden ein

Mahle beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit dem Thema induktives Laden.
Mahle beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit induktivem Laden. Um das Thema zu forcieren, hat der Zulieferer ein Lizenzpaket für die Magnet-Resonanz-Technologie von WiTricity erworben.

Mahle hat ein Lizenzpaket für die Magnet-Resonanz-Technologie von WiTricity erworben. Damit erschließt sich der Technologiekonzern den Weg zum Anbieter von kabelloser Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge.

Mahle hat in den vergangenen Jahren bereits verstärkt auf dem Gebiet des kabellosen Ladens geforscht. »Mit dem Erwerb der Lizenzen für die Magnet-Resonanz-Technologie von WiTricity gehen wir nun in die konkrete Entwicklungsphase über. Dabei greifen wir auf unsere Kompetenzen in der Steuerungselektronik, der Software und dem Wärmemanagement zurück. Bei unserer Lösung legen wir besonderen Wert auf ein modulares, kompaktes und für den Kunden upgradefähiges System«, erklärt Dr. Otmar Scharrer, Leiter der Zentralen Forschung und Vorausentwicklung beim Zulieferer.

So wird das System beispielsweise bidirektional funktionieren: Das parkende Fahrzeug wird zum Pufferspeicher und kann seine Energie wieder ins Netz zurückspeisen – ein großer Vorteil, um regenerativ erzeugten Strom ideal zu nutzen. Zudem wird eine hohe Gesamteffizienz erreicht, indem Abwärme aus dem Ladevorgang beispielsweise zum Vorwärmen des Fahrgastraums genutzt wird. Die lizenzierte Magnet-Resonanz-Technologie von WiTricity liefert gleich einen weiteren Vorteil mit: Im Gegensatz zum aktuell verfügbaren induktiven Laden – man kennt das beispielsweise von der elektrischen Zahnbürste, die punktgenau auf ihrem Sockel stehen muss – ist die Robustheit des Systems erheblich größer. Mahle will diesen Vorteil bis zur Serienentwicklung noch weiter ausbauen.