Kooperation vereinbart Leichtbau von Antriebskomponenten für Elektrofahrzeuge

Dr. Elmar Beeh vom DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte (rechts) und Dr. Lihe Chen vom SGLC bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
Dr. Elmar Beeh vom DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte (rechts) und Dr. Lihe Chen vom SGLC bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Metallische Leichtbauweisen stehen im Fokus einer Kooperationsvereinbarung, die das Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Chinesisch-Deutschen Leichtbauzentrum Shenyang (SGLC) geschlossen hat.

Gemeinsam wollen die Partner innovative Leichtbaulösungen auf Basis metallischer Werkstoffe wie Magnesiumlegierungen für den Automobilbereich erforschen und entwickeln. Diese Strukturen und Komponenten sollen zum Beispiel in Fahrzeugkarosserien zum Einsatz kommen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kooperation ist der Leichtbau von elektrischen Antriebskomponenten für Elektrofahrzeuge.

In den nächsten drei Jahren soll die Zusammenarbeit vorangetrieben und die gegenseitigen Beziehungen vertieft werden. Geplant sind gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und Publikationen, außerdem soll ein Austausch von Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern stattfinden. Gleichzeitig ermöglicht es die Vereinbarung, Markt und Forschungslandschaft des jeweils anderen Landes besser kennenzulernen. Die Entwicklung und Nutzung neuartiger Leichtbaulösungen ist ein wichtiger Schwerpunkt der baden-württembergischen Industrie und trägt maßgeblich zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Das im Nordosten Chinas gelegene Shenyang in der Provinz Liaoning hat ähnlich wie das südwestdeutsche Bundesland einen wirtschaftlichen Schwerpunkt im Automobilbau und der entsprechenden Zulieferindustrie.