Gekühlte Ladekabel Ladezeiten von Elektrofahrzeugen im Minutenbereich

Das gekühlte Kabelsystem wird mit den CCS-(Combined Charging System)-Verbindertypen 1 und 2 angeboten,  aber auch maßgeschneiderte Systeme nach Kundenwunsch sind möglich.
Das gekühlte Kabelsystem wird mit den CCS-(Combined Charging System)-Verbindertypen 1 und 2 angeboten, aber auch maßgeschneiderte Systeme nach Kundenwunsch sind möglich.

Huber+Suhner hat ein gekühltes Ladekabel mit gekühltem Stecker entwickelt, das es möglich machen soll, Elektrofahrzeuge in extrem kurzer Zeit aufzuladen.

Die Neuentwicklung soll den Leistungsdurchsatz des Ladekabels um ein Vielfaches erhöhen und dadurch auch bei Batterien mit großen Kapazitäten Ladezeiten von unter 20 Minuten (bei 80 % Ladung) ermöglichen. Heutige Schnellladestationen arbeiten mit einer Leistung von 50 Kilowatt und Ladeströmen von 120 Ampere, was bei der neuen Generation von Elektrofahrzeugen zu Ladezeiten von bis zu einer Stunde führt.

Mit dem neuen gekühlten Kabelsystem sind laut Huber+Suhner Ladeströme von 500 Ampere und mehr möglich. Die Neuentwicklung passt damit zu den High-Power-Charging-Stations, die sich derzeit noch im Entwicklungsstadium befinden. Diese sollen mit einer Leistung von 350 Kilowatt und Ladeströmen von über 350 Ampere bei Personenwagen und bis zu 630 Ampere bei Nutzfahrzeugen arbeiten.

Die neuen Ladekabel besitzen einen deutlich geringeren Durchmesser als bisherige Kabel für extrem hohe Ladeströme. Das liegt an einem integrierten Kühlkreislauf, der Kabel und Stecker umfasst. Wegen des geringen Durchmessers sind die gekühlten Kabel flexibel, leicht und einfach zu handhaben.