BMW investiert in China Joint-Venture fertigt E-Mini

Eröffnung des neuen BMW-Werks in China: Demnächst startet die Fertigung des E-Mini.
Eröffnung des neuen BMW-Werks in China: Demnächst startet die Fertigung des E-Mini.

Eine treibende Kraft in der Automobilindustrie ist derzeit die Elektromobilität. Auch BMW investiert kräftig. Der nächste Schritt ist ein neues Werk in China.

Am 29. November fand in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu in China der Spatenstich für das neue Mini-Werk von BMW statt. Das Werk entsteht in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Great Wall Motor. Zusammen bilden die beiden Unternehmen das Joint-Venture Spotlight Automotive Limited. In Zhangjiagang werden die Partner den neuen Elektro-Mini produzieren. Mit rund 3.000 Mitarbeitern wird das Werk nach einer Anlaufphase bis zu 160.000 Fahrzeuge jährlich produzieren. Beide Partner investieren in Summe umgerechnet rund 650 Mio. Euro. Bereits im Sommer 2018 wurde der 50:50 Joint-Venture-Vertrag in Anwesenheit des chinesischen Premierministers Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet.

Neben der Produktion umfasst das Gemeinschaftmodell auch die Entwicklung von batterieelektrischen Fahrzeugen. Das Joint Venture sieht die Produktion zukünftiger elektrischer Mini Fahrzeuge sowie mehrerer Modelle und Marken für Great Wall Motor vor. Der vollelektrische Mini der ersten Generation wird in Oxford gebaut und kommt im ersten Quartal 2020 auf den Markt. Das Werk in Oxford soll jedoch die Heimat der Mini-Fertigung bleiben.

Der Standort Zhangjiagang wurde aufgrund seines soliden Lieferantennetzwerks, der qualifizierten Arbeitskräfte sowie der guten Infrastruktur gewählt. Darüber hinaus ist Jiangsu eine der führenden Provinzen in den Bereichen Finanzen, Bildung und Technologie.

BMW will bis 2021 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Ab 2020 werden in Shenyang die Produktion des vollelektrischen iX3 und ab 2021 in Dingolfing des iNext anlaufen. Die Produktion des BMW i4 soll 2021 in München starten.