Porsche schafft 1.400 neue Arbeitsplätze Investitionen in Elektromobilität und Digitalisierung

Für Entwicklung und Produktion des elektrisch angetriebenen Sportwagens Mission E will Porsche 1.400 neue Mitarbeiter einstellen.
Für Entwicklung und Produktion des elektrisch angetriebenen Sportwagens Mission E will Porsche 1.400 neue Mitarbeiter einstellen.

Mehr als 1.400 neue Mitarbeiter wird Porsche in der Region Stuttgart für die Entwicklung und Produktion des rein elektrisch betriebenen Sportwagens Mission E einstellen, davon 1.200 am Standort in Zuffenhausen.

Ende Juni 2016 arbeiteten 26.200 Mitarbeiter für Porsche. 2016 fährt der Sportwagenhersteller bewusst einen Konsolidierungskurs, doch die Planungen sehen ein weiteres kontinuierliches Personalwachstum vor. Treiber ist zum einen der Mission E, der Ende des Jahrzehnts in Zuffenhausen vom Band rollt. Aber auch die digitale Transformation, die sowohl Produkte und Services, Kunde und Handel, Unternehmen und Prozesse sowie Mensch und Kultur betrifft, erfordert zusätzliches Wissen und zum Teil auch neue Mitarbeiter, die bewusst anders denken.

„Tatsächlich kann man hier von einem War for Talents sprechen. Bei unserer weltweiten Suche nach Experten stehen wir in unmittelbarem Wettbewerb mit anderen Automobilherstellern, Zuliefer- oder IT-Firmen“, erklärt Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Porsche. „Mit Geld alleine lassen sich diese Köpfe nicht locken. Es geht um packende Aufgaben, ein cooles Umfeld, möglichst viele Freiheiten für Kreativität und mehr denn je attraktive Angebote zur Work-life-Balance. Mehr als 1.500 Einstellungen von Absolventen in den vergangenen fünf Jahren zeigen aber, dass wir ausreichend Perspektiven bieten verbunden mit sicheren Arbeitsplätzen.“

Mit der Fabrik für den Mission E soll beim Automobilhersteller ein neues Zeitalter mit neuen Technologien geschaffen werden, wozu auch qualifizierte Mitarbeiter notwendig sind sei es durch Neueinstellungen oder aber durch Zusatzqualifizierungen des bestehenden Personals. Das fängt bereits in der Ausbildung an, bei der die Hochvolttechnologie und digital-elektronische Themen in der Zwischenzeit einen hohen Stellenwert besitzen. Um möglichst viele hochqualifizierte Fachkräfte für die Produktion des elektrisch angetriebenen Sportwagens aus den eigenen Reihen rekrutieren zu können, wird die Zahl der technisch-gewerblichen Auszubildenden ab dem Ausbildungsjahr 2016 von 104 auf 154 erhöht.