Entwicklung alternativer Antriebe Hyundai führt neue Submarke Ioniq ein

Unter der Marke Ioniq will Hyundai zukünftig batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen.
Unter der Marke Ioniq will Hyundai zukünftig batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen.

Hyundai kündigt unter dem Markendach Ioniq eine Reihe neuer batterieelektrischer Fahrzeuge an. In den nächsten vier Jahren plant das südkoreanische Unternehmen zunächst drei neue E-Modelle unter der neuen Submarke einzuführen.

Unter dem Namen Ioniq, der die beiden Begriffe »Ion« und »unique« miteinander verbindet, kündigte Hyundai 2016 erstmals ein langfristiges Forschungs- und Entwicklungsprojekt unter dem Schwerpunkt umweltfreundlicher Mobilität an. Im gleichen Jahr führte das Unternehmen auf Basis des Projekts den Ioniq ein, der ausschließlich für drei elektrifizierte Antriebe – Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro – konzipiert wurde. Diese Entwicklung führt nun zur Wiedergeburt als Submarke für zukünftige batterieelektrische Fahrzeuge von Hyundai.

Der Autobauer wird unter der Bezeichnung Ioniq numerisch benannte Elektro-Modelle auf den Markt bringen, wobei die geraden Zahlen für Limousinen und die ungeraden Zahlen für SUVs zum Einsatz kommen.

Als erstes Modell der Markenfamilie wird Anfang des nächsten Jahres der Ioniq 5, ein mittelgroßes CUV, auf dem Markt eingeführt. Dieser basiert auf dem auf der IAA 2019 vorgestellten Konzeptfahrzeug mit moderner Lichtarchitektur. Im Jahr 2022 soll der Ioniq 6 folgen, der auf dem elektrisch angetriebenen Konzeptfahrzeug Prophecy basiert. 2024 folgt dann mit dem Ioniq 7 ein großes SUV.

Alle Modelle werden auf der neuen Electric Global Modular Plattform (E-GMP) beruhen, die ein schnelles Aufladen der Hochvoltbatterie ermöglicht und eine große Reichweite bietet. Die E-GMP-Plattform wird es Hyundai zudem ermöglichen, den Fahrzeuginnenraum als »intelligentes Wohnzimmer« mit verstellbaren Sitzen, drahtloser Vernetzung und modernen Designmerkmalen wie einem als Schublade konzipierten Handschuhfach neu zu gestalten. Der Paradigmenwechsel durch die neue Plattform wird sich auch auf die Benutzerschnittstellen auswirken, die einfach, intuitiv und ergonomisch gestaltet sein werden, damit sich Insassen rundum wohlfühlen können.