Brennstoffzellenfahrzeug im Alltag htw Saar testet Toyota Mirai

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes testet ab sofort den Toyota Mirai.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes testet ab sofort den Toyota Mirai.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes testet ab sofort den Toyota Mirai. In einem Forschungsprojekts beleuchtet sie die Alltagstauglichkeit wasserstoffbasierter Brennstoffzellenfahrzeuge im ländlichen Raum. Ab Frühjahr kommt hierfür der Mirai in einem Pilotversuch zum Einsatz.

Der Toyota Mirai fährt rund 500 km, ehe ein drei- bis fünfminütiger Tankstopp nötig wird. Das wasserstoffbetriebene Modell, dessen Brennstoffzelle elektrische Energie für den 113 kW/154 PS starken Elektromotor erzeugt, ist damit eine Alternative gerade außerhalb von Städten.

Wie alltagstauglich diese Technologie schon heute ist, beleuchtet das Forschungsprojekt »ElektroMobilität: POtenziale durch Wasserstoff ERleben« (EM:POWER), das aus Mitteln der Staatskanzlei des Saarlandes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird. 30 ausgewählte Haushalte aus dem ländlichen Raum des Saarlandes testen ab dem Frühjahr 2020 jeweils ein bis zwei Wochen lang das Brennstoffzellenfahrzeug. Vor, während und nach der Nutzung nehmen die Teilnehmer an Befragungen und Interviews teil, Fahrdaten werden analysiert und verglichen. Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme, inwiefern und unter welchen Bedingungen wasserstoffbasierte Fahrzeuge mit konventionell angetriebenen Modellen konkurrieren können.