Produktion ab Spätsommer in China Homologationstests für BMW iX3 abgeschlossen

BMW hat die zur Homologation des neuen iX3 erforderlichen Testverfahren abgeschlossen und die Ergebnisse an die Zulassungsbehörden übersandt.
BMW hat die zur Homologation des neuen iX3 erforderlichen Testverfahren abgeschlossen und die Ergebnisse an die Zulassungsbehörden übersandt.

BMW wird den iX3 dieses Jahr auf den Markt bringen, die Serienproduktion startet im Spätsommer beim Joint Venture BMW Brilliance Automotive in China. Mittlerweile wurden die zur Homologation des Fahrzeugs erforderlichen Testverfahren abgeschlossen.

»Zum ersten Mal haben wir ein vollständiges Homologationsverfahren für ein vollelektrisches Modell in China und Europa gleichzeitig absolviert. Für die Mitarbeiter unserer Testteams war dies eine besondere Herausforderung, die sie mit großem Einsatz und hoher Effizienz gemeistert haben«, so Arno Keller, Leiter Entwicklung BMW iX3. Denn innerhalb von vier Wochen musste ein mehr als 340-stündiges Testprogramm einschließlich Erprobungsfahrten über mehr als 7.700 km bewältigt werden.

Parallel dazu wurden in Shenyang die Vorbereitungen zur Fertigung des Stromers vorangetrieben. Seit Mitte des vergangenen Jahres produziert BMW Brilliance Automotive (BBA) im Werk Dadong in Shenyang Vorserienfahrzeuge des iX3. Vor kurzem lief das 200ste Vorserienmodell vom Band, um anschließend bei Erprobungsfahrten auf chinesischen Straßen von den Entwicklungs- und Testingenieuren den letzten Feinschliff zu erhalten.

Das Fahrzeug mit einer voraussichtlichen Reichweite von rund 440 km im Testzyklus WLTP ist mit der fünften Generation der unternehmenseigenen eDrive Technologie ausgestattet. Diese umfasst eine Antriebseinheit, bei der Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe hochintegriert in einem zentralen Gehäuse zusammengeführt sind. Dadurch werden Bauraum und Masse der Antriebstechnologie relativ zur bereitgestellten Leistung maßgeblich reduziert, und die Flexibilität für den Einbau der neuen E-Antriebskomponente in verschiedene Fahrzeugderivate erhöht sich. Ein weiteres Highlight ist, dass der E-Motor ohne seltene Erden auskommt. Die fünfte Generation des E-Antriebs umfasst zudem neue, leistungsfähigere Hochvoltbatterien. Diese können dank ihrer skalierbaren, modularen Baukastenauslegung flexibel in der jeweiligen Fahrzeugarchitektur und den jeweiligen Produktionsstandorten zum Einsatz kommen.