Einsatz alternativer Kraftstoffe »Flex Fuel«-Hybridmodell von Toyota

Der Prototyp des »Flex Fuel«-Hybridmodells auf Basis des Toyota Prius.
Der Prototyp des »Flex Fuel«-Hybridmodells auf Basis des Toyota Prius.

Der auf dem Toyota Prius aufgebaute Prototyp setzt Benzin und Ethanol ein. Der Einsatz von Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen trägt zur Verbesserung der Umweltbilanz bei.

Toyota hat das erste »Flex Fuel«-Hybridmodell präsentiert. Der Prototyp kombiniert den bewährten Hybridantrieb mit alternativen Kraftstoffen. Neben klassischem Benzin lässt sich so beispielsweise auch Ethanol für den Antrieb nutzen. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch soll bei 3,3 - 3,0 l/100 km liegen, die CO2-Emissionen betragen 76 - 70 g/km. Der neu entwickelte »Hybrid FFV«-Antrieb trägt so zur CO2-Reduktion bei. Zum effizienten Hybridsystem, aus Benzin- und Elektromotor, kommt die CO2-Absorptionsfähigkeit von Ethanol hinzu. Hierbei handelt es sich um einen zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Kraftstoff, der in Südamerika weit verbreitet und beliebt ist.

Toyota wird zunächst durch Einsatz des Prototyps verschiedene Daten durch reale Straßentests sammeln und die Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit analysieren.

Der Automobilhersteller möchte die CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge bis Mitte des Jahrhunderts um 90 Prozent reduzieren. Ein weiteres Ziel ist ein emissionsfreier Fahrzeuglebenszyklus – inklusive Materialien, Teile und Fertigung. Im Einklang mit diesen Bemühungen will das Unternehmen bereits 2030 weltweit mehr als 5,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen.