Vehicle-to-Grid Dienste Fiat Chrysler und Terna kooperieren für E-Mobilität

In Turin soll ein Technologielabor entstehen: Eine Demonstrationsflotte wird dort V2G testen, um die Nachhaltigkeit, Sicherheit und Flexibilität des italienischen Stromnetzes zu unterstützen.
In Turin soll ein Technologielabor entstehen: Eine Demonstrationsflotte wird dort V2G testen, um die Nachhaltigkeit, Sicherheit und Flexibilität des italienischen Stromnetzes zu unterstützen.

FCA und der italienische Stromnetzbetreiber Terna haben eine Absichtserklärung über die gemeinsame Erprobung von Mobilitätskonzepten vereinbart. Bestandteil sind Dienstleistungen und Technologien einer nachhaltigen Mobilität wie beispielsweise Vehicle-to-Grid (V2G).

Die Partnerschaft zwischen FCA (Fiat Chrysler Automobiles) und Terna umfasst die Realisierung des »E-Mobility Lab« in Turin. Das Technologielabor soll Versuche mit Leistungen und Kapazitäten von E-Autos zur Erbringung von Dienstleistungen und zur Unterstützung der Flexibilität und Stabilisierung des Stromnetzes ermöglichen. Zudem werden Machbarkeitsstudien für eine experimentelle Demonstrationsflotte durchgeführt, die über eine V2G-Infrastruktur an das Stromnetz angeschlossen sind.

Wenn Elektrofahrzeuge an Ladeinfrastrukturen angeschlossen werden, führt das zu einem erhöhten Energiebedarf aus dem Netz. Ein intelligentes Lademanagement über V2G-Ladepunkte wird es ermöglichen, den Netzbetrieb zu unterstützen und Dienstleistungen zu erbringen, die den Anforderungen an die Systemflexibilität gerecht werden. Die von Elektroautos bereitgestellte Kapazität kann dazu beitragen, das Netz zu stabilisieren und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten des Fahrzeugs zu senken – der wirtschaftliche Nutzen resultiert aus der Erbringung der Dienstleistungen für das Stromnetz.