Abkommen mit Enel X und ENGIE Fiat Chrysler baut eigene Ladeinfrastruktur auf

FCA hat mit Enel X und der ENGIE Gruppe ein Abkommen zur Umsetzung neuer Lösungen im Bereich Elektromobilität geschlossen. Davon können insbesondere Fahrer des Fiat 500e profitieren.
FCA hat mit Enel X und der ENGIE Gruppe ein Abkommen zur Umsetzung neuer Lösungen im Bereich Elektromobilität geschlossen. Davon können insbesondere Fahrer des Fiat 500e profitieren.

Fiat Chrysler Automobiles hat mit Enel-X und ENGIE Abkommen zur Elektromobilität geschlossen, mit denen Produktion und Vertrieb von Hybrid- und Elektrofahrzeugen unterstützt werden. Dadurch können die Handelspartner von FCA Ladetechnologie sowie damit zusammenhängende Services anubieten.

Das primäre Ziel der Partnerschaften zwischen FCA, Enel und ENGIE ist der Aufbau einer Struktur privater und öffentlicher Ladestationen, mit denen der Absatz zukünftiger Hybrid- und E-Fahrzeuge der FCA-Marken gefördert wird. Erste Modelle sind Fiat 500 BEV und Jeep Renegade PHEV. Zum Service werden unter anderem Wallboxes und dazu passende Software-Lösungen gehören, die Privatkunden entsprechend ihren spezifischen Anforderungen konfigurieren können. Die Partner unterstützen Endverbraucher bei Planung, Konfiguration und Installation der Wallbox, übernehmen außerdem anschließend Betreuung und Wartung für die Dauer des Besitzes von Fahrzeug und Ladestation.

Zusätzlich zum Service rund um private Wallboxes wird es außerdem die Möglichkeit geben, öffentliche Ladestationen komfortabel und kosteneffizient zu nutzen. Dazu werden der Automobilhersteller und seine Partner beispielsweise Smartphone-Applikationen entwickeln, die beim Auffinden von öffentlichen Ladestationen helfen und darüber hinaus die Zahlungsabwicklung über die im Fahrzeug integrierte Technologie ermöglichen.

FCA und seine Partner setzen das Mitarbeitertraining und den Elektrifizierungsprozess im europaweiten Händlernetz fort. Spezielle Ausbildungsprogramme für Verkäufer und weiteres Personal wurden bereits verabschiedet. Darüber hinaus sind Lösungen zur Ladeinfrastruktur von Ausstellungsbereichen, Kundenparkplätzen, Test-Arealen und Service-Zentren in der Entwicklung. Innerhalb der nächsten beiden Jahre wird FCA rund 700 Ladestationen von Enel X in seinen italienischen Werken, Verwaltungsgebäuden sowie Forschungs- und Entwicklungszentren errichten. Angestellte werden dadurch in die Lage versetzt, ihre E-Fahrzeuge während der Arbeitszeit auf den Firmenparkplätzen aufzuladen. FCA und Enel X werden außerdem ein Pilotprogramm ins Leben rufen, mit dem neue Lösungen und Dienstleistungen rund um die Ladetechnologie entwickelt werden.