Entwicklung von Li-Ionen-Batteriemodulen ElringKlinger und Sensor-Technik Wiedemann kooperieren

ElringKlinger und Sensor-Technik Wiedemann vereinbaren Kooperation bei Entwicklung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen und -systemen.

ElringKlinger und Sensor-Technik Wiedemann haben eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batteriemodulen und -systemen vereinbart. Erste Produkte wollen die Unternehmen auf der diesjährigen Hannover Messe zeigen.

Die Kooperation der beiden Unternehmen hat vor allem die Bündelung von Kompetenzen als Ziel. Hierzu zählen eine hochautomatisierte Fertigung, Signal- und Hochvoltkontaktiertechnik, Präzisionsmesstechnik für Spannungen, Temperaturen und Ströme. Zudem bestehen Entwicklungskompetenzen nach Automotive-Standard und für funktional sichere Steuerungssysteme. Dazu kommt Know-how in den Bereichen Software-Entwicklung, Batterie-Management-Systeme, Kühlung und Gehäuse.

Batteriemodule mit optionaler Kühlung und integrierter elektronischer Zellüberwachung in den Spannungslagen 24- und 48 V sowie in Reihenschaltung bis 1.000 V sind die ersten Produkte der beiden Partner. Darüber hinaus wird aktuell ein standardisierter Batteriemodulbaukasten von ElringKlinger, der aus Batteriemodulen samt Batterie-Management-System aus der bewährten mBMS-Familie von Sensor-Technik Wiedemann besteht, erstellt. Auch die Fertigung standardisierter Batteriesysteme für Spannungslagen von 24- bis 1.000 V ist beabsichtigt. Alle Produkte werden nach den Standards der Automobilindustrie produziert.

Anwendung finden die Produkte in elektrifizierten Straßen- und Nutzfahrzeugen, E-Scootern,  Flurförderzeugen, stationären Speichern und mobilen Arbeitsmaschinen. „Wir denken, dass wir mit unseren Produkten vor allem Fahrzeugherstellern sowie Batteriemodul- und -systemintegratoren einen echten Benefit liefern können“, erklärt Jan Groshert, Entwicklungsleiter im Geschäftsbereich Batterietechnologie und Elektromobilität bei ElringKlinger.