EBUS-Award 2019 Elektroantrieb von ZF ausgezeichnet

Sieg für die Elektroportalachse AxTrax AVE: Dr. Andreas Grossl (5. v.l.), Leiter des Bereiches Achs- und Getriebesysteme für Busse bei ZF, nimmt die Auszeichnung in der Kategorie „Antriebe für Batteriebusse“ am 4. Februar in Berlin entgegen.
Sieg für die Elektroportalachse AxTrax AVE: Dr. Andreas Grossl (5. v.l.), Leiter des Bereiches Achs- und Getriebesysteme für Busse bei ZF, nimmt die Auszeichnung am 4. Februar in Berlin entgegen.

Auf der Elekbu in Berlin wird jedes Jahr vom Forum für Verkehr und Logistik e.V. ein Umweltpreis verliehen. In der Kategorie »Antriebe für Batteriebusse« ging der 1. Preis in diesem Jahr nach Friedrichshafen.

»Für ZF ist es sowohl Auftrag als auch Kernkompetenz, den Straßenverkehr großflächig zu elektrifizieren und dabei die passende Lösung für jede Anwendung anzubieten«,  kommentierte Dr. Andreas Grossl von ZF den Gewinn bei der Preisverleihung am 04. Februar in Berlin. Bei der diesjährigen Elektrobus-Konferenz für Verkehrsbetriebe, Technologieunternehmen und Wissenschaft wurde der »AxTrax AVE«-Elektroantrieb von ZF mit dem Umweltpreis ausgezeichnet.

Die Elektroportalachse AxTrax AVE kann nicht nur via Batterie oder Oberleitung rein elektrisch betrieben werden, sondern auch in Brennstoffzellen-Konfiguration oder als Hybrid.  Damit bietet sie Busherstellern eine große Flexibilität bei der Wahl der Energiequelle und hilft dabei die Städte von CO2, Feinstaub und Lärm zu befreien. Außerdem bietet ZF in Zusammenarbeit mit in-tech den Umrüstservice e-troFit an. Bushersteller können dabei ihre Dieselbusse auf eine gewünschte Antriebsart umrüsten.

Weltweit im Einsatz

Erstmals 2012 vorgestellt, befindet sich AxTrax AVE mittlerweile weltweit im Einsatz. ZF erhielt vor kurzem Serienaufträge aus Moskau, London und US-amerikanischen Metropolen. Neben insgesamt 250 kW Antriebsleistung bis zu einer maximalen Achslast von 13.000 Kilogramm, weist der Antrieb eine kompakte Bauform auf. Weil weder ein konventionelles Aggregat noch eine Gelenkwelle zur Kraftübertragung nötig sind, haben Hersteller große Freiheiten beim Gestalten des Fahrgastraums. So können zusätzliche Sitz- und Stehplätze, stufenlose Ein- und Ausstiege und völlig ebene Durchgänge eingeplant werden. Neben dem Antriebsstrang liefert ZF auch die Hard- und Software, um die Leistung, Effizienz und Lebensdauer des Antriebs optimal abzustimmen.