BMW und Scherm starten Pilotprojekt Einsatz eines elektrischen 40-Tonnen-Lkws für Transporte im Stadtverkehr

Gemeinsam mit Scherm setzt BMW ab diesem Sommer einen rein elektrisch betriebenen, 40 Tonnen schweren Lkw im Stadtgebiet ein. Damit ist der Münchner Konzern der erste Automobilhersteller in Deutschland, der einen Elektro-Lkw in dieser Größe für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutzt.

Das Zugfahrzeug mit Straßenzulassung kommt ab dem Sommer für Just-in-Time-Materialtransporte im Kurzstreckenbereich zum Einsatz. Achtmal täglich pendelt der Elektro-Lkw künftig zwischen dem Logistikunternehmen Scherm und dem BMW-Werk München und bewältigt eine einfache Strecke von knapp zwei Kilometern. Durch den alternativen Antrieb ist der Lkw emissionsfrei im Verkehr, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt unterwegs. Das zeigt sich auch in der Gesamtbilanz im Vergleich zu einem Lkw mit Dieselmotor: 11, 8 Tonnen CO2 wird der umweltfreundliche Laster jährlich einsparen. Das entspricht der Fahrstrecke eines BMW 320d Efficient Dynamics von nahezu drei Mal um die Welt.

Beide Unternehmen investieren einen sechsstelligen Betrag in das Pilotprojekt, das zunächst auf ein Jahr angelegt ist. Bewährt sich das Fahrzeug auch im Alltag, streben die beiden Partner an, das Projekt auszuweiten.