Entwicklung von Elektrofahrzeugen Dyson macht ernst und investiert

Innenansicht des aktuellen Entwicklungszentrums von Dyson – im historischen Hangar des ehemaligen Flugplatzes Hullavington.
Innenansicht des aktuellen Entwicklungszentrums von Dyson – im historischen Hangar des ehemaligen Flugplatzes Hullavington.

Das Unternehmen investiert weiter in die Entwicklung eines Elektroautos. Auf dem ehemaligen Flugplatz Hullavington (England) entstand bereits das neue Entwicklungszentrum des Automotive-Teams – nun folgt ein umfangreiches Testgelände.

Firmengründer James Dyson teilte im September 2017 überraschend mit, ab dem Jahr 2020 ein eigenes batteriebetriebenes Elektrofahrzeug zu verkaufen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Chris Wilkinson baut Dyson nun sukzessive den ehemaligen Flugplatz in England um und konnte so bereits moderne Arbeitsplätze in die historischen Hangars integrieren – bislang für 400 Ingenieure und Techniker.

In den kommenden Monaten sollen auf dem Areal drei weitere Gebäude mit einer Testfläche von insgesamt 15.000 m2 fertiggestellt werden.

In der darauffolgenden Bauphase (Phase II) ist dann eine über zehn km lange Teststrecke für die Fahrzeugentwicklung und -überprüfung geplant. Auf dem Testgelände mit einer Gesamtfläche von 45.000 m2 sollen künftig mehr als 2.000 Menschen beschäftigt und auch Erholungsflächen, ein Café, ein Sportzentrum und unterstützende technische Einrichtungen integriert werden.

Die Pläne für die Teststrecke umfassen dabei:

  • Dynamic Handling Track – spezielle Strecke zur Beurteilung und Feinjustierung aller Fahraspekte (Handling, Lenkung und Bremsen)
  • Vehicle Stability Dynamic Platform – asphaltierter Bereich zum Testen der Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs
  • Off Road Route – abwechslungsreiche Strecke, die die Herausforderungen des Offroad-Fahrens durch abwechselnden Untergrund simuliert
  • Hill and Handling Road Route – Simulation einer Schnellstraße mit unterschiedlichen Anforderungen und Höhenunterschieden
  • Fast Road Route – Strecke zum Testen eines Fahrzeugs bei Höchstgeschwindigkeit sowie der Fahrerassistenzsysteme
  • Testhänge – unterschiedliche Steigungen zum Testen des Antriebssystems