Keramische Werkstoffe in der E-Mobilität Ceramtec zeigt Einsatzmöglichkeiten von Keramik

Keramische Werkstoffe haben unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten im Automobil-Bereich.
Keramische Werkstoffe haben unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten im Automobil-Bereich.

Auf der eMove360°, 17. bis 19. Oktober in München, präsentiert Ceramtec unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von keramischen Werkstoffen. Insbesondere dort, wo herkömmliche Werkstoffe, wie Metalle und Kunststoffe, an ihre Grenzen stoßen, ist der Einsatz von Hochleistungskeramiken sinnvoll.

Ceramtec unterstützt die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität durch Hochleistungskomponenten, die in unterschiedlichen Anwendungen zum Einsatz kommen. Der Keramikhersteller bietet Produkte an, die beispielsweise in Antriebskonzepten, in Systemen zur Energieerzeugung, -übertragung, -speicherung und -verteilung bis zur Leistungselektronik und dem Temperaturmanagement eingesetzt werden.

Keramiken zeichnen sich prinzipiell durch nachfolgende Eigenschaften aus:

  • Hohe Festigkeit
  • Gute tribologische Eigenschaften (Reibung und Verschleiß)
  • Elektrische Isolation
  • Gute thermische Leitfähigkeit
  • Beständigkeit gegen Temperaturwechsel
  • Chemisch resistent
  • Korrosionsfest

Auf Basis der Werkstoff-Palette und der damit verbundenen Kombinationsmöglichkeiten der Eigenschaften, bietet das Unternehmen für unterschiedliche Anforderungen der Elektromobilität jeweils passende Produkte an.

Piezokeramik – Flexibler Einsatz

Kleine keramische Bauteile von Ceramtec haben sich, vom Nutzer unsichtbar, zu einem festen Bestandteil in der Automobilindustrie entwickelt. Piezokeramische Bauteile setzen bei mechanischer Deformation elektrische Ladung frei. Umgekehrt sind sie auch in der Lage, elektrische Signale in mechanische Bewegung oder Schwingungen umzuwandeln. Sie sind damit unter anderem für den Einsatz in Sensoren und Aktoren, in Leistungswandlern oder in der Motorensteuerung geeignet.

Entwärmung in der Leistungselektronik

Die Vielseitigkeit von Ceramtec-Hochleistungskeramiken kann am Beispiel CeramCool veranschaulicht werden. Antriebe von Elektrofahrzeugen müssen höchste elektrische Leistungen erbringen. Die Herausforderung liegt dabei im Anspruch, die Leistung individuell regeln zu können – konstant und zuverlässig, über einen langen Zeitraum. Die Umgebungstemperatur spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier bewähren sich die effizienten CeramCool-Luft- oder Flüssigkeitskühler aufgrund des sehr niedrigen thermischen Widerstands bei der Entwärmung, sowie gleichzeitiger elektrischer Isolation. CeramCool eignet sich beispielsweise im Thermo-Management für Batterien, in Spannungswandlern, der Antriebssteuerung oder der Bremsenergierückgewinnung.