Audi und Volkswagen Bündelung der Brennstoffzellenforschung

Brennstoffzellenfahrzeug aus dem Hause Audi: Der A7 Sportback h-tron quattro.
Brennstoffzellenfahrzeug aus dem Hause Audi: Der A7 Sportback h-tron quattro.

Der Volkswagen-Konzern will seine Brennstoffzellenforschung künftig bündeln und siedelt seine Forschung für den Alternativantrieb exklusiv bei Audi am Standort Neckarsulm an.

In Neckarsulm arbeitet Audi verstärkt am Brennstoffzellenantrieb und kann mit dem A7 Sportback h-tron quattro bereits ein Projekt vorweisen. Sein System aus Brennstoffzelle und Batterie leistet 170 kW und beschleunigt das Fahrzeug in 7,9 s von 0 auf 100 km/h. In der Spitze erreicht der Sportback h-tron quattro eine Geschwindigkeit von 200 km/h. Mit einer Wasserstoff-Tankfüllung legt der Technologieträger mehr als 500 km zurück. Am Standort in Neckarsulm verfügt der Automobilhersteller über eine Wasserstoff-Tankstelle sowie mehrere spezielle Prüfstände für Autos mit Brennstoffzellenantrieb.

Unter der Konzern-Entscheidung, dass die Brennstoffzellenforschung einzig und allein Audi betreibt, dürfte wohl in allererster Linie der Volkswagen Standort Salzgitter leiden – das dortige Motorenwerk arbeitet seit fast 20 Jahren an der Brennstoffzelle.