Mehrheit am Joint Venture BMW verstärkt Engagement in China

Bei der strategischen Vertragsunterzeichnung in Shenyang/China (von links nach rechts): Parteisekretär Chen Qiufa (CPC Liaoning Committee) und Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender BMW).
Bei der strategischen Vertragsunterzeichnung in Shenyang/China (von links nach rechts): Parteisekretär Chen Qiufa (CPC Liaoning Committee) und Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender BMW).

BMW investiert in China und möchte die Mehrheit von 75 Prozent an dem lokalen Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) übernehmen. Der Joint Venture Vertrag wurde vorzeitig bis zum Jahr 2040 verlängert und am Standort Tiexi soll ein neues Automobilwerk entstehen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 15-jährigen Jubiläum von BBA gab BMW gemeinsam mit Brilliance China Automotive Holdings (CBA) bekannt, dass sie den Vertrag für ihr Joint Venture vorzeitig verlängern und die bestehende Zusammenarbeit weiter vertiefen. BMW beabsichtigt zudem, den Anteil an BBA von 50 Prozent auf 75 Prozent zu erhöhen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Partner unterzeichnet – unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der Zustimmung der CBA Aktionärsversammlung.

Die Partner kündigten an, in den nächsten drei Jahren mehr als drei Milliarden Euro in neue und bestehende Werkstrukturen in Shenyang zu investieren. Mit einem neuen Werk wird die Kapazität am Standort Tiexi verdoppelt. Die Gesamtkapazität in China soll ab Anfang der 2020er Jahre schrittweise auf 650.000 Autos pro Jahr gesteigert werden.

»Wir setzen unsere Wachstumsstrategie für China konsequent um. Mit kontinuierlichen Investitionen sowie der Entwicklung und Produktion elektrischer Fahrzeuge unterstreichen wir Chinas Bedeutung als dynamischen Wachstumsmarkt für uns.«, sagte BMW Chef Harald Krüger.