Umbaumaßnahmen für E-Mobilität BMW investiert in das Zukunftswerk München

Das BMW Werk in München aus der Vogelperspektive vom Olympiaturm.
Das BMW Werk in München aus der Vogelperspektive vom Olympiaturm.

In Vorbereitung auf die Serienproduktion des vollelektrischen BMW i4 ab dem Jahr 2021 sind umfangreiche Integrationsmaßnahmen am Münchner Werk erforderlich. Werkleiter Robert Engelhorn ist überzeugt, dass das Stammwerk damit zum Zukunftswerk wird.

Für den Ausbau der Elektromobilität investiert BMW ab 2019 in Gebäude, Fertigungsanlagen sowie in Logistiksysteme des Stammwerks in München – denn dort wird 2021 die Serienproduktion des BMW i4 beginnen.

Das Werk mit den rund 8.000 Mitarbeitern vollzieht dadurch einen großen Wandel zum Produktionsstandort für vollelektrische Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte der Zukunft. Das Unternehmen verfolgt die Strategie, in den Werken vollelektrische Fahrzeuge gemeinsam mit Plug-In-Hybriden und Modellen mit Verbrennungsmotor auf einer Produktionslinie herzustellen – statt separate Fertigungsstrukturen für E-Autos aufzubauen.

»Ein zukunftsfähiges Produktionssystem besitzt ein Höchstmaß an Flexibilität, um auf Volumenschwankungen und heute noch nicht konkret vorhersehbare Marktentwicklungen reagieren zu können«, schilderte Robert Engelhorn, Leiter des Münchner Werks.

Beispielsweise erfordert die Integration des BMW i4 umfangreiche Maßnahmen im Karosseriebau und in der Fahrzeugmontage. So unterscheidet sich das Karosserie-Konzept des Fahrzeugs erheblich von den Architekturen der bislang dort produzierten Modelle. Beispielsweise benötigt der Hochvoltspeicher eine nahezu komplett eigenständige Bodengruppe inklusive Hinterbau.

Aktuell laufen im BMW Werk München bis zu 1.000 Fahrzeuge pro Tag vom Band. Neben der Automobilfertigung ist die Produktion von Motoren seit vielen Jahren eine Kernkompetenz der Produktionsstätte.