Fertigung von Hochvoltspeichern BMW Brilliance eröffnet Batteriefabrik in Shenyang

Hochvoltspeicher des neuen BMW 530 Le iPerformance für den chinesischen Markt.
Hochvoltspeicher des neuen BMW 530 Le iPerformance für den chinesischen Markt.

Gemeinsam mit Brilliance China Automotive eröffnete BMW das neue »High Voltage Battery Center« in Shenyang, China. Die Batteriefabrik beliefert das Werk des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive (BBA) in Dadong. Dort wird künftig der BMW 5er Plug-in Hybrid für den lokalen Markt produziert.

BMW eröffnete mit dem »High Voltage Battery Center« in Shenyang die erste Batteriefabrik eines Premium-Automobilherstellers in China. Für BMW ist die Fabrik bereits die dritte innerhalb des Produktionsnetzwerks nach Deutschland und USA, die in das existierende, internationale Produktionsnetzwerk integriert werden. Der Automobilhersteller geht davon aus, dass im Jahr 2025 der Verkaufsanteil der elektrifizierten BMW und MINI Modelle weltweit zwischen 15 und 25 Prozent liegt, was einem Volumen von mehreren Hunderttausend Fahrzeugen pro Jahr entspricht. Durch die Integration der Elektromobilität in bestehende Produktionsprozesse kann das Unternehmen flexibel auf die Nachfrage nach elektrifizierten Modellen reagieren.

Inhouse-Produktion

Der Hochvoltspeicher ist – gemeinsam mit dem E-Motor – zentraler Bestandteil von elektrifizierten Kraftfahrzeugen. Durch die Inhouse-Produktion möchte BMW das Know-how bei der neuen Technik aufbauen, wichtige Systemkompetenz hinzugewinnen und Kostenvorteile nutzen. Bereits heute produziert das Unternehmen an zehn Standorten weltweit elektrifizierte Fahrzeuge. Die benötigten Hochvoltspeicher kommen aus den Werken in Dingolfing, Spartanburg und nun auch Shenyang. Das Werk Dingolfing nimmt dabei als Kompetenzzentrum für E-Antriebssysteme eine zentrale Rolle ein.