Batterieproduktion für elektrischen iX3 BMW Brilliance Automotive baut Batteriefabrik in China aus

BMW Brilliance Automotive legt den Grundstein für die Erweiterung seiner Batteriefabrik.
BMW Brilliance Automotive legt den Grundstein für die Erweiterung seiner Batteriefabrik.

Sechs Monate nach Eröffnung der Batteriefabrik in China hat das Joint Venture BMW Brilliance Automotive den Grundstein für eine Erweiterung der Batteriefabrik gelegt. Im »High-Voltage Battery Centre Phase II« wird BBA künftig die Batterien der eDrive Technologie für den elektrischen iX3 produzieren.

Oliver Zipse, Vorstandsmitglied von BMW betonte zur Grundsteinlegung der erweiterten Fabrik: »Wir legen heute den Grundstein für die nächste Stufe unserer Modelloffensive in der Elektromobilität. Wir erhöhen hierfür die Kapazität unserer lokalen Batterieproduktion und können damit der steigenden Nachfrage nach E-Mobilität in China nachkommen.« China ist der größte Einzelmarkt des Automobilherstellers. Sechs elektrifizierte Fahrzeuge bietet BMW aktuell im Reich der Mitte im Premiumsegment an. 2017 konnten die Münchner dort den Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln und rechnet mit einem weiteren Wachstum auch in diesem Jahr. Anfang des Jahres lief die Produktion des neuen  5er Plug-in Hybrid im BBA Werk Dadong an. Hier wird ab 2020 der vollelektrische BMW iX3 vom Band laufen.

Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) wurde 2003 gegründet. Es umfasst die Produktion und den Vertrieb von BMW Automobilen in China sowie lokale Entwicklungsaufgaben. Die Automobilwerke in Tiexi und Dadong produzierten 2017 rund 400.000 Fahrzeuge für den chinesischen Markt, das entspricht einem Wachstum von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die maximale Kapazität der beiden Werke steigt ab 2019 auf 520.000 Einheiten pro Jahr.

Seit 2009 hat das Joint Venture etwa 6,7 Milliarden Euro in seine Werke investiert. Über 16.000 Mitarbeiter sind bei BBA beschäftigt. 2014 haben BMW und Brilliance China Automotive den Vertrag für ihr Joint Venture vorzeitig verlängert und so die Grundlage für eine Vertiefung der bestehenden erfolgreichen Zusammenarbeit geschaffen. Die Vertragsverlängerung gilt für zehn Jahre von 2018 bis 2028.