Opel-Standort Kaiserslautern Batteriezellproduktion für Elektrofahrzeuge ab 2024

Betriebsratsvorsitzender Opel Kaiserslautern Thorsten Zangerle, Oberbürgermeister von Kaiserslautern Dr. Klaus Weichel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CEO Opel Automobile GmbH Michael Lohscheller, rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister Volker Wissing (v.l.n.r.)
Betriebsratsvorsitzender Opel Kaiserslautern Thorsten Zangerle, Oberbürgermeister von Kaiserslautern Dr. Klaus Weichel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CEO Opel Automobile GmbH Michael Lohscheller, rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister Volker Wissing (v.l.n.r.)

Gefördert vom Bund und dem Land Rheinland-Pfalz soll in Kaiserslautern ab 2024 die größte Batteriezellproduktion für Elektrofahrzeuge in Deutschland an den Start gehen. Rund zwei Milliarden Euro will der OEM in das Zukunftsprojekt investiert. Dazu sollen 2.000 Arbeitsplätze am Standort entstehen.

Gemeinsam mit der Muttergesellschaft Groupe PSA und der französischen Total-Tochter Saft will Opel ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Automotive Cell Company (ACC) gründen, das Batteriezellen für Elektroautos produziert. Ab 2023 will der Automobilhersteller drei Blöcke mit einer Kapazität von jeweils acht GWh aufbauen. Rund eine halbe Million Fahrzeuge jährlich können somit zukünftig mit Batteriezellen Made in Kaiserslautern versorgt werden. Für Opel ist die Teilnahme an dem Projekt nach eigenen Angaben ein Meilenstein der Firmengeschichte und ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer elektrischen Automobilmarke.

Insgesamt sollen zwei Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 48 GWh entstehen – neben Kaiserslautern zudem in der Region Hauts de France. Dies entspräche einer Produktion von etwa 10 bis 15 Prozent des erwarteten europäischen Marktes. Das gesamte Investitionsvolumen für dieses Projekt liegt bei fast fünf Milliarden Euro.