Hybridfahrzeug Audi prologue Avant lädt kabellos

Vernetzt und induktiv ladbar: Die Studie Audi prologue Avant.
Vernetzt und induktiv ladbar: Die Studie Audi prologue Avant.

Auf den Genfer Auto-Salon 2015 wird Audi seine Studie Audi prologue Avant mitbringen, die nicht nur über einen Hybrid-Antrieb mit 455 PS und 750 Nm Drehmoment verfügt, sondern auch über eine neue Infotainment-Architektur. Doch die wirkliche Besonderheit ist die AWC-Technologie.

Mit der Technologie Audi Wireless Charging (AWC), die der Autobauer für die Serie entwickelt, lässt sich die Batterie des prologue Avants induktiv laden. Bei der AWC‑Technologie kommt die Energie aus einer Bodenplatte, die an das Stromnetz angeschlossen ist und auf dem oder in den Asphalt eingebettet liegen kann. In dieser Platte sind eine Primärspule und ein Umrichter integriert. Wenn die Spule aktiv ist, erzeugt sie ein magnetisches Wechselfeld. Auf Basis des aktuellen Technikstandes arbeitet Audi mit 3,6 kW Leistung wie an einer Steckdose mit maximal 16 Ampere Ladestrom.

Neues Anzeige- und Bedienkonzept

Die Designarchitektur des Showcars Audi prologue Avant verschmilzt mit einem wegweisend neuen Anzeige- und Bedienkonzept, das digitale Interaktionen zwischen dem Fahrer und den Passagieren ermöglicht. Die Front der Instrumententafel ist in voller Breite als Anzeigefläche gestaltet und integriert drei Touch‑Displays. Massive Aluminium‑Rahmen fassen die beiden fahrerorientierten Displays links und rechts vom Lenkrad ein. Das linke dient zur Steuerung der Assistenzsysteme, das rechte dem Multimedia-Management.

Der Beifahrer hat ein vollflächig in die Instrumententafel integriertes Widescreen-Display zur Verfügung, auf dem er Infotainment-Umfänge individuell und komfortabel konfigurieren kann. Mit einer Wischbewegung schickt er Medieninhalte wie zum Beispiel Musik‑Playlists auf das rechte Fahrer-Display oder Navigationsziele in das Audi virtual cockpit hinter dem Lenkrad.

Auf der Konsole des Mitteltunnels befindet sich ein weiteres Display für Schrift-eingabe, Klimatisierung und Infotainment, das für den Fahrer konzipiert ist. Es besteht vor allem aus einer hauchdünnen, biegsamen OLED‑Folie (Organic Light Emitting Diodes, organische Leuchtdioden) und präsentiert brillante, kontrastreiche Bilder. Im Ruhezustand liegt das OLED‑Display flach versenkt, beim Fahrzeugstart richtet es sich schräg auf. Das gebogene Display stellt einen konstanten ergonomischen Abstand zur Hand des Fahrers sicher, das Handgelenk ruht dabei entspannt auf dem Wählhebel der Achtstufen‑tiptronic.

Im Blickfeld des Fahrers liegt das Audi virtual cockpit future. Hochauflösende Displays und drei Spiegel generieren eine virtuelle optische Bühne mit drei Ebenen. In der Navigationsansicht beispielsweise präsentiert die erste Ebene die wichtigsten Informationen für das Fahren, die Ebenen zwei und drei sorgen für die Tiefenwirkung. Dank dieser gestaffelten Darstellung sind die Informationen besser strukturiert und leichter zu erfassen. Je nach Fahrweise ändern sich im Audi virtual cockpit future Inhalte und Farben – bei forcierter Gangart etwa wechselt die Anzeige in den Sportmodus.

Anzeige- und Bedienkonzept