Kooperation mit ZF Friedrichshafen ASAP-Gruppe erweitert Hochleistungsprüfung

Die ASAP-Gruppe kann nun hochperformante E-Maschinen im Hinblick auf das Gesamtsystem prüfen.

Der Entwicklungsdienstleister für die Automobilindustrie ASAP erweitert mit Prüfmöglichkeiten für E-Maschinen die Kompetenzen im Hochleistungsbereich. Grundlage bietet die strategische Partnerschaft mit der ZF Friedrichshafen.

Die ASAP-Gruppe erweitert ihr Test- und Erprobungszentrum an den Standorten Ingolstadt und Sachsenheim. In den kommenden Monaten will das Unternehmen laut Pressemitteilung erneut mehrere Prüfstände für hochperformante E-Antriebe und E-Antriebsachsen aufbauen. Dies erfolgt im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der ZF Friedrichsafen, die vor rund einem Jahr startete.

»Wir freuen uns über die verstärkte Zusammenarbeit in der Entwicklung und Absicherung von E-Antrieben mit unserem strategischen Partner ZF Friedrichshafen AG«, erklärt Michael Neisen, CEO der ASAP Gruppe. Bereits 2018 weihte die Unternehmensgruppe mehrere neue Hochleistungs-Prüfstände an ihrem Hauptsitz Ingolstadt ein, 2019 folgte die Eröffnung eines weiteren Prüfzentrums für E-Mobilität in Baden-Württemberg.  »Mit der Investition in zusätzliche Prüfstände verbreitern wir unser Portfolio für die Erprobung elektrischer Achsantriebe insbesondere im Hinblick auf das Gesamtsystem E-Maschine/Getriebe sowie 48-V-Mild-Hybrid-Systeme. Das große Interesse, das unseren bestehenden Hochleistungs-Prüfständen für E-Maschinen entgegengebracht wird, bestätigt uns in dieser Ausrichtung«, führt Neisen weiter aus.

Die Inbetriebnahme der neuen Prüfstände für sogenannte Hochleistungs-E-Maschinen soll bereits im ersten Quartal 2020 beginnen. An den Hochleistungs-Prüfständen werden zum Beispiel Leistungstests, Wirkungsgrad- und Schlupfkennfelder, Derating-Versuche, Verlustleistungsermittlungen, Energiebilanzierung oder Funktionsprüfungen an E-Maschinen durchgeführt. Außerdem will die Gruppe ihre Prüfmöglichkeiten um Fehlersimulationen und Signalanalyse auf der Bus- wie auch auf der Versorgungsebene ergänzen. Ziel sei dabei, eine Durchgängigkeit bei der Entwicklung von E-Antrieben sowie Leistungselektroniken zu gewährleisten. Darüber hinaus will sich ASAP mit den Hochleistungs-Prüfständen als Entwicklungspartner für Hochleistungsanwendungen platzieren.