Batteriekühlung bei E-Fahrzeugen Anpassungsfähiger FLEXcooler von Miba

Der Miba FLEXcooler passt sich individuell der Form der Batteriezellen an.
Der Miba FLEXcooler passt sich individuell der Form der Batteriezellen an.

Das Thermo-Management der Batterien ist bei der Entwicklung von E-Antrieben eine große Herausforderung. Bei der Flüssigkeitskühlung ist die thermische Verbindung zwischen Batteriezellen und Kühlkörper entscheidend. Der FLEXcooler von Miba passt sich nun flexibel der Form der Batteriezellen an.

Das Thermo-Management der Batterien ist entscheidend für die Reichweite des Elektrofahrzeugs, die Lebensdauer der Batterien und ist zudem ein wesentlicher Faktor für das Schnellladen. Der FLEXcooler von Miba ist ein Batteriekühlsystem auf Basis der Flüssigkeitskühlung, das sich mit seiner flexiblen Form an die Batteriezellen anpasst und so eine thermische Verbindung zwischen den Batteriezellen und dem Kühlkörper herstellt. Durch die enge Verbindung kann auf Gapfiller (Materialen zum Auffüllen des Hohlraums) verzichtet werden. Das Kühlsystem kann bei prismatischen, zylindrischen und Pouch Batteriezellen zum Einsatz kommen.

Gemeinsam mit einem europäischen Autohersteller und anderen Partnern arbeitet das Unternehmen aktuell noch im EU-Forschungsprojekt »i-HeCoBatt« (Intelligent Heating and Cooling Solution for Enhanced Range EV Battery Packs) daran, den FLEXcooler mit Sensoren auszustatten und ihn somit smart und intelligent zu machen. Die Sensoren erfassen die Temperaturverteilung in der Batterie, wodurch Funktionen im laufenden Betrieb gesteuert und optimiert werden können. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batterie. Zusätzlich bilden die erhaltenen Temperaturdaten die Basis für neue digitale Angebote wie beispielsweise frühe Servicewarnungen und Auswertungen über Cloud-Anwendungen. Das Konsortium des Projekts besteht aus sieben Partnern aus Industrie, Forschung und Startups aus Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich.