Forschungsprojekt zur Brennstoffzelle Alternative zur Elektromobilität

Ein mit Wasserstoff betriebener Bus des »Irvine Anteater Express" hält an der University of California in Irvine.
Ein mit Wasserstoff betriebener Bus des »Irvine Anteater Express« hält an der University of California in Irvine.

Brennstoffzellen als künftige Antriebe für Fahrzeuge stellen eine Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren und auch zur E-Mobilität dar. Die Funktionsweise gleicht dabei der einer Batterie. Nun soll die Forschung an Brennstoffzellensystemen weiter ausgebaut werden.

Eine Brennstoffzelle liefert, wie eine Batterie, elektrische Energie. Dazu wird kontinuierlich Wasserstoff als Energieträger zugeführt und mit Luft vermischt, so dass eine Oxidation stattfindet. Hier setzen die Forschungen des ARIEL-Projekts an: Es befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines elektrisch angetriebenen Luftverdichters für ein Brennstoffzellensystem im Fahrzeug bis zur Markteinführung.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das ARIEL-Projekt mit mehr als sieben Mio. Euro. An dem Gemeinschaftsprojekt  sind Volkswagen, die TU Braunschweig, die Leibniz Universität Hannover und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften beteiligt.

Im Zuge des Projekts soll der Luftverdichter unter anderem hinsichtlich Kosten, Wirkungsgrad und Leistungsfähigkeit optimiert werden. So reduziert das Aggregat die Kosten eines Brennstoffzellensystems für mobile Anwendungen. Gesamtziel des Vorhabens ist ein elektrisch angetriebener Luftverdichter, der als Basis für eine Serienentwicklung zum Einsatz kommt.