Wie sicher ist Ihr Elektrofahrrad? ADAC und Stiftung Warentest prüfen Pedelecs

Die Fahrt mit dem Pedelec macht nur Spaß, wenn es auch wirklich sicher ist.
Die Fahrt mit dem Pedelec macht nur Spaß, wenn es auch wirklich sicher ist.

Nach den verheerenden Testergebnissen von 2013 haben der ADAC und die Stiftung Warentest erneut 15 Pedelecs auf Herz und Nieren geprüft. Wie haben die Elektrofahrräder dieses Mal abgeschnitten?

Sommerzeit ist Fahrradzeit. Vor allem Pedelecs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wie sicher sind die elektrisch angetriebenen Zweiräder überhaupt? Das wollten vor drei Jahren der ADAC und die Stiftung Warentest wissen. Die Ergebnisse waren katastrophal: angefangen von zu schwachen Bremsen bis hin zu Materialbrüchen.

Beim aktuellen Test schneiden die Elektroräder besser ab: Sieben der 15 gesteten Fahrräder und damit fast die Hälfte erreichen ein "gut". Fünf Räder fallen mit "mangelhaft" durch, weil sie erneut an Sicherheitsmängeln wie schlechten Bremsen oder Materialbrüchen scheiterten. Bei drei Pedelecs kam es zu Materialbrüchen, die zu schweren Stürzen führen können, daher als Gesamtnote die 5,0.

Die Reichweite der Pedelecs im Test lag zwischen 35 bis 100 km, die Ladezeiten betrugen zwischen drei und fünfeinhalb Stunden. Verbraucher sollten sich nach Aussagen des ADAC allerdings nicht nur an der Reichweite orientieren. So hat beispielsweise das Rad mit der größten Reichweite von 100 km (Kalkhoff) Probleme bei der Fahrstabilität.

Von 2014 auf 2015 ist der Verkauf von Elektrofahrrädern laut Zweirad-Industrie-Verband um 11,5 Prozent gestiegen, damit sind rund 2,5 Millionen von ihnen auf deutschen Straßen unterwegs. 95 Prozent davon sind Pedelecs.

Bilder: 17

Pedelecs im Test

ADAC und Stiftung Warentest prüfen 15 Pedelecs