Rekordprognose ACE rechnet mit mehr als 500.000 verkauften E-Rädern

Auf Deutschland begrenzt und in limitierter Stückzahl erhältlich: Das BMW Cruise e-Bike.
Der Anteil von E-Bikes am gesamten Fahrradmarkt ist mittlerweile auf 12 Prozent angewachsen.

Der ACE Auto Club Europa geht davon aus, dass im laufenden Jahr mehr als eine halbe Million E-Räder verkauft werden. Damit wird der Bestand an E-Rädern aller Voraussicht nach die Marke von 2,5 Millionen knacken.

Im vergangenen Jahr (2014) wurden 480.000 neue Pedelecs verkauft, zitiert der ACE aus dem jüngsten Bericht des Händlerverbandes. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies laut ACE einer Steigerung von gut 17 Prozent. Der Anteil von E-Bikes am gesamten Fahrradmarkt ist mittlerweile auf 12 Prozent angewachsen. Wenn sich der bisherige Trend so fortsetzt, wird sich die Quote nach Ansicht des ACE demnächst auf 15 Prozent erhöhen.

Den Löwenanteil machen sogenannte „Pedelec 25“ aus, deren Elektroantrieb eine Trittunterstützung bis zu 25 Kilometer pro Stunde (km/h) garantiert. Zu dieser Kategorie gehören 95 Prozent der verkauften E-Räder, rechtlich sind sie den konventionellen Fahrrädern gleichgestellt. Die übrigen 5 Prozent teilen sich auf in „S-Pedelec“, die mit Trittunterstützung eine Geschwindigkeit von 45 Km/h erreichen, sowie komplett auf den Elektroantrieb setzende E-Roller und E-Motorräder.

Nach Darstellung des ACE entsprechen Fahrwerk, Bremsen und Gewichtsverteilung bei den meisten Modellen den durch die höhere erreichbare Geschwindigkeit bedingten Anforderungen. Die verbesserte Technik hat jedoch auch Ihren Preis: Aufgrund der Aufwertung kostet ein neues Pedelec in Standartversion 10 bis 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Pedelc-Käufer müssen demnach im Schnitt gut und gerne zwischen 2.000 und 2.500 Euro für eine Neuanschaffung investieren.