Byton stellt zweite Konzeptstudie vor 2021 soll Elektrolimousine K-Byte auf den Markt kommen

Byton stellt nach dem SUV M-Byte nun die Studie einer Elektrolimousine vor. Diese wird den Namen K-Byte tragen.
Byton stellt nach dem SUV M-Byte nun die Studie einer Elektrolimousine vor. Diese wird den Namen K-Byte tragen.

Die von ehemaligen BMW-Managern angeführte Elektroauto-Firma Byton hat als ihr zweites Modell die Limousine K-Byte vorgestellt. Sie soll 2021 auf den Markt kommen und für das autonome Fahren vorbereitet sein, wie Byton-Chef Carsten Breitfeld nun ankündigte.

Byton hat erst auf der diesjährigen CES im Januar ein SUV präsentiert, der Ende 2019 zunächst in China auf den Markt kommen soll. Die USA und Europa sollen 2020 folgen. Ein Markenzeichen des M-Byte und der neuen Limousine K-Byte ist ein großes Display im Cockpit, das fast über die komplette Wagenbreite geht. Byton gab zudem eine Geldspritze von 500 Millionen US-Dollar von Investoren bekannt. Die Summe kommt in erster Linie von zwei finanzstarken Unternehmen: dem chinesischen Automobilkonzern First Automotive Works, kurz FAW, und dem Batterieproduzent CATL.

Der Plan von Byton ist, relativ schnell auf eine Jahresproduktion von 250.000 bis 300.000 Autos pro Jahr zu kommen. Byton will das mit einer Modellpalette aus drei Fahrzeug-Typen erreichen: Den Abschluss soll 2022 ein Minivan mit 7 Sitzen bilden. Der noch junge Unternehmen entwickelte eine gemeinsame Plattform für die drei Modelle, bei der 65 bis 70 Prozent der Bauteile identisch sein sollen. Produzieren will Byton bis auf Weiteres in Nanjing in China. Die Fabrik dort könne bis auf 600.000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden.

Byton-Chef Carsten Breitfeld arbeitete mehr als 20 Jahre bei BMW und erfand und entwickelte dort den Hybridsportwagen i8. Neben Breitfeld sind auch die Ex-BMWler Benoit Jacob, der für das i-Design zuständig war sowie Henrik Wenders (i-Marketing) bei Byton.