Toshiba System-Power-ICs für Automotive-Anwendungen

Toshiba bringt System-Power-ICs auf den Markt, die für den Einsatz in sicherheitskritischen Automotive-Anwendungen ausgelegt sind. Sie eignen sich für Systeme, die den Sicherheitsvorschriften nach ISO 26262 erfordern, zum Beispiel für elektrische Servolenkungen und Bremssysteme eingesetzt werden.

Die neue System-Power-IC-Serie von Toshiba umfasst vier Varianten. Diese stellen unterschiedliche Ausgangsspannungen bereit, die von einem Buck-Wandler erzeugt werden: 1,1 V (TB9045FNG-110), 1,2V (TB9045FNG-120), 1,25V (TB9045FNG-125) und 1,5V (TB9045FNG-150). Die vier Ausgangsspannungen lassen sich kombiniert mit einem weiteren LDO zur Versorgung externer MCUs sowie von Sensoren und 5-V-Peripheriebausteinen verwenden.

Ein Buck-Boost-Wandler erzeugt stabile 6 V von der Autobatterie und kann mit Eingangsspannungen bis hinab zu 2,7 V arbeiten, um auch während des Anlassens eine konstante Spannung zu gewährleisten. Die ICs sind für Eingangsspannungen bis 18 V geeignet und lassen sich im Temperaturbereich von -40 bis +125 °C betreiben. Sie werden im HTSSOP48-P-300-0.50-Gehäuse mit Abmessungen von 6,1 mm × 12,5 mm × 1 mm ausgeliefert.

Die Serie TB9045FNG umfasst diverse Funktionen zur Fehlererkennung, die für die funktionale Sicherheit wichtig sind. Dazu zählen Überspannungs- und Unterspannungserkennung, thermische Abschaltung und die Überwachung der Oszillatorfrequenz. Ein Watchdog-Timer erkennt Fehler auf der externen MCU sowie latente Fehler.

Um Entwickler zu unterstützen bietet Toshiba umfassende Dokumentation einschließlich einer FMEDA für funktionale Sicherheit, die beim Sicherheitsdesign und der Analyse von Systemen hilft.