PREEvision 8.0 Architekturen für autonomes Fahren und Car-to-X-Kommunikation

Automotive-Ethernet-Design mit PREEvision 8.0
Automotive-Ethernet-Design mit PREEvision 8.0

Mit PREEvision 8.0 will Vector Informatik die Entwicklung zukunftssicherer Elektrik-/Elektronik-Architekturen in Fahrzeugen unterstützen: In der neuen Version lassen sich auch Automotive-Ethernet-Netzwerke und service-orientierte Software-Architekturen modellbasiert entwickeln.

Service-orientierte Software-Architekturen (SOA) dienen in der IT-Industrie bereits seit Jahren dazu, verteilte Systeme zu beschreiben und zu strukturieren. Um Herausforderungen wie autonomes Fahren und Car-to-X-Kommunikation technisch zu meistern, gewinnt die Vorgehensweise auch in der Automobilindustrie massiv an Bedeutung. Die erforderliche Elektrik-/Elektronik-Architektur im Fahrzeug lässt sich jetzt mit dem Entwicklungswerkzeug PREEvision entwerfen und verwalten. In der aktuellen Version werden die benötigten Dienste (Services), die entsprechenden Software-Komponenten, alle Schnittstellen sowie die Kommunikationsteilnehmer mit SOA-Diagrammen modelliert. Sie basieren auf der verbreiteten grafischen Modellierungssprache UML (Unified Modeling Language).

Um geeignete Bandbreiten für die Kommunikation im Fahrzeug und mit der Umwelt zu realisieren, wird zunehmend Ethernet-Technologie eingesetzt. Das entsprechende Kommunikations-Design wird in PREEvision nach der AUTOSAR-Methodik entwickelt, der Import und Export von Ethernet-Beschreibungen als AUTOSAR-Datei soll dabei problemlos geschehen. Um Ethernet-Netzwerke zu modellieren, beherrscht PREEvision 8.0 gemischte Topologien: Verschiedene Bustechnologien wie Ethernet, CAN, LIN oder FlexRay werden per Gateway miteinander verbunden. Eine spezielle Cluster-Ansicht sorgt bei komplexen Architekturen zusätzlich für Übersicht.

PREEvision 8.0 bringt laut Vector noch weitere Verbesserungen: Bisher nur als Produktoption erhältlich, ist das integrierte Test-Engineering und Test-Management nun in allen Lizenzen verfügbar. Der neue DBC-ECU-Extrakt begrenzt den DBC-Export auf die Daten für ein Steuergerät und unterstützt damit einen fokussierten Datenaustausch zwischen OEM und Zulieferer. Hinzu kommen verschiedene Programmstabilitäts- und Usability-Verbesserungen.