Nachwuchsförderung bei Audi Wie entwickelt man ein autonomes Fahrzeug?

Autonomes Fahren macht Spaß! Fanden zumindest die Teilnehmerinnen des diesjährigen Forscherinnen-Camp, die sich in Ingolstadt einen Überblick über aktuelle Fahrerassistenzsysteme verschaffen konnten.
Autonomes Fahren macht Spaß! Fanden zumindest die Teilnehmerinnen des diesjährigen Forscherinnen-Camp, die sich in Ingolstadt einen Überblick über aktuelle Fahrerassistenzsysteme verschaffen konnten.

Mit der Frage "Wie entwickelt man ein pilotiertes Fahrzeug" haben sich die Teilnehmerinnen des diesjährigen Forscherinnen-Camps bei Audi und der Technischen Hochschule in Ingolstadt beschäftigt.

Früh übt sich. Um vor allem Mädchen frühzeitig für technische Berufe zu sensibilisieren, wurden auf Initiative des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. in Bayern die „Forscherinnen‑Camps“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen, wie Audi. Beim Automobilhersteller waren das neunte Jahr in Folge „Forscherinnen“ zu Gast.

Die Teilnehmer des diesjährigen Forscherinnen‑Camps erhielten Einblicke in verschiedene technische und naturwissenschaftliche Berufe und Studiengänge. „Wir wollen junge Frauen für Technik begeistern“, betont Dieter Omert, Leiter Berufsausbildung und fachliche Kompetenzentwicklung von Audi. „Deshalb fördern wir Initiativen wie das Forscherinnen‑Camp und sind von Anfang an Partner dieses Projekts.“ Gemeinsam mit mehreren Ingenieurinnen erkundeten die Teilnehmerinnen bei Audi die Werkstatt der Elektronikentwicklung, in der Fahrerassistenzsysteme konstruiert und getestet werden. In einem Fahrsimulator und bei Erprobungsfahrten erlebten die Forscherinnen diese Systeme dann auch „live“ im Einsatz. Beim Bau einer binären Uhr durften sie selbst Hand anlegen und ihre praktischen und analytischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.