Automatisiertes Fahren im urbanen Umfeld Waymo schickt Roboterwagen nach Los Angeles

Google-Schwester Waymo bringt ihre Roboterwagen erstmals in das von chronischen Staus geplagte Los Angeles. Damit will das Unternehmen testen, wie sich automatisierte Fahrzeuge im urbanen Umfeld verhalten.
Google-Schwester Waymo bringt ihre Roboterwagen erstmals in das von chronischen Staus geplagte Los Angeles. Damit will das Unternehmen testen, wie sich automatisierte Fahrzeuge im urbanen Umfeld verhalten.

Waymo bringt ihre Roboterwagen in das von chronischen Staus geplagte Los Angeles. Man wolle erkunden, wie die Fahrzeuge in das Verkehrsumfeld der zweitgrößten US-Stadt passten. Traditionell erstellen die Autos erst von Menschen gesteuert hochpräzise Karten, bevor sie in autonomen Betrieb gehen.

Waymo ging aus dem Google-Roboterwagenprojekt hervor, das vor rund einem Jahrzehnt seine ersten selbstfahrenden Autos auf US-Straßen brachte. Inzwischen sind umgebaute Minivans des Modells Chrysler Pacifica für Waymo unter anderem in San Francisco und der Google-Heimatstadt Mountain View unterwegs. In einem Vorort der Stadt Phoenix im benachbarten Bundesstaat Arizona baut die Firma auch einen ersten kommerziellen Robotaxi-Service auf.

Los Angeles setzte zuletzt stärker auf Technologie, um die überlastete Verkehrsinfrastruktur weiterzuentwickeln. So müssen Betreiber von Elektro-Tretrollern und Leihrädern anonymisierte Daten über alle Fahrten und Standorte ihrer Fahrzeuge in eine Datenbank der Stadt liefern. Das soll unter anderem dabei helfen, an den richtigen Stellen neue Fahrradspuren anzulegen. Ob Waymo seine Daten auch der Stadt zur Verfügung stellen wird, steht noch nicht fest.