Autonomes Fahren Toyota gründet neues Forschungsinstitut in Japan

Auf der CES 2018 hat Toyota mit der Plattform 3.0 die nächste Generation eines autonomen Fahrzeugs vorgestellt. Mit dem neu gegründeten Toyota Research Institute will der Automobilhersteller die Forschung beim autonomen Fahren beschleunigen. 
Auf der CES 2018 hat Toyota mit der Plattform 3.0 die nächste Generation eines autonomen Fahrzeugs vorgestellt. Mit dem neu gegründeten Toyota Research Institute will der Automobilhersteller die Forschung beim autonomen Fahren beschleunigen. 

Toyota gründet in Tokio ein neues Unternehmen namens Toyota Research Institute – Advanced Development, kurz TRI-AD, und will damit die Forschung beim autonomen Fahren beschleunigen. Ziel ist die Entwicklung vollintegrierter serienreifer Software für das automatisierte Fahren.

Neben Toyota sind die beiden Zulieferunternehmen Aisin und Denso an dem neuen Unternehmen beteiligt. Gemeinsam wollen sie mehr als 300 Milliarden Yen, was ca. 2,3 Milliarden Euro entspricht,  in TRI-AD investieren. Die Belegschaft von zunächst rund 300 Mitarbeitern soll mittelfristig auf rund 1.000 Beschäftigte ausgebaut werden. CEO wird Dr. James Kuffner, aktuell Chief Technology Officer am Toyota Research Institute (TRI).

Die Automobilindustrie ist in einem grundlegenden Wandel begriffen; Software-Entwicklung und Datenverarbeitung rund um vernetzte Fahrzeuge werden zu zentralen Erfolgsvoraussetzungen. Als Reaktion auf diesen Wandel hat Toyota bereits vor zwei Jahren das TRI gegründet, das Forschungen auf den Gebieten künstliche Intelligenz, automatisiertes Fahren und Robotik betreibt.

Mit der Gründung des neuen Unternehmens will Toyota gemeinsam mit Aisin und Denso seine Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Angestrebt werden eine enge und schnelle Zusammenarbeit zwischen der Toyota Motor Corporation, dem TRI und dem neuen TRI-AD sowie eine schnelle Weitergabe von Forschungsergebnissen an die Produktentwicklung.