Tokio Motorshow 2017 Toyota baut Concept-i Familie aus

Toyota ergänzt seine Concept-i-Familie um zwei Mitglieder, die zur Tokio Motorshow vorgestellt werden.
Toyota ergänzt seine Concept-i-Familie um zwei Mitglieder, die zur Tokio Motorshow vorgestellt werden.

Toyota erweitert die Concept i-Reihe um ein schmaleres, vierrädriges Fahrzeug, das sich insbesondere für Behinderte eignet, sowie einen kompakten Elektroroller. Die Serie verfolgt das Ziel, mehr als eine Maschine zu sein und Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen zu unterstützen.

Zusätzlich zum Concept-i mit vier Rädern, den Toyota Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt hatte, präsentiert der Hersteller auf der Tokio Motorshow zwei weitere Fahrzeuge. Alle drei Fahrzeuge kombinieren künstliche Intelligenz, die die Wünsche und Gefühle des Fahrers versteht, mit autonomen Fahrsystemen für maximalen Komfort und Sicherheit.

Während es sich beim in Las Vegas präsentierten Concept-i um ein 4,51 m langes Elektroauto mit vier Sitzen und rund 300 km Reichweite handelt, ist der Concept-i Ride, der in Tokio Premiere feiert, ein 2,50 m langer Zweisitzer mit bis zu 150 km Reichweite, der sich dank weit öffnender Flügeltüren und eines elektrisch bedienbaren Sitzes auch für Rollstuhlfahrer eignet. Der Sitz lässt sich bis an die Seite fahren, um das Wechseln vom Rollstuhl in den Sitz zu erleichtern. Der Bereich hinter dem Sitz wurde so gestaltet, dass der Rollstuhl dort leicht verstaut werden kann. Das alles kann zudem in einer normalen Parklücke erfolgen, weil der mit einem Joystick statt mit Lenkrad und Pedalen gesteuerte Ride nur 1,30 m breit ist. Der mit künstlicher Intelligenz ausgestattete digitale Assistent, der in allen Modellen der Concept-i Reihe an Bord ist, liefert im Concept-i Ride nützliche Informationen für Reisen und Ausflüge, etwa über barrierefreie Einrichtungen.

Als drittes Mitglied der Concept-i Familie zeigt der Automobilhersteller auf der Tokio Motor Show den Concept-i Walk: eine Art Roller mit drei Rädern, variablem Radstand und kompakten Abmessungen, der nicht mehr Raum einnimmt als ein Fußgänger in Bewegung und der sich beispielsweise für Bürgersteige und Fußgängerzonen eignet. Er verfügt über eine Lenkfunktion und lässt sich damit leicht steuern – im Unterschied etwa zu Fahrzeugen, die per Körperbewegung gesteuert werden. Dank der niedrigen Trittfläche können die Nutzer leicht auf- und absteigen: auch ältere Menschen oder Frauen, die einen Rock tragen. Auch der Walk wird elektrisch angetrieben und kommt pro Batterieladung zehn bis 20 km weit. In Gefahrensituationen warnt er den Fahrer und leitet Maßnahmen ein, um eine Kollision zu vermeiden.

Sowohl der Walk als auch der Ride eignen sich für Sharing-Dienste.