Auf dem Weg zum automatisierten Fahren Tesla-Unfall mit eingeschalteter Autopilot-Software

Dieses von der Polizei in Laguna Beach am 30.05.2018 zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Tesla Model S, der in einen geparkten Polizeiwagen gefahren ist.
Dieses von der Polizei in Laguna Beach am 30.05.2018 zur Verfügung gestellte Foto zeigt den Tesla Model S, der in einen geparkten Polizeiwagen gefahren ist.

Erneuter Unfall mit eingeschaltetem Autopilot-Assistenzsystem: Bei einem Unfall im kalifornischen Laguna Beach traf ein Tesla Model S einen Streifenwagen der Polizei, der ohne Insassen am Straßenrand parkte. Der Fahrer des Tesla wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Tesla betonte in einer Reaktion, man mache den Fahrern stets klar, dass sie auch beim Einsatz des Assistenz-Systems die Kontrolle über den Wagen behalten müssten und dass nicht alle Unfälle verhindert werden könnten.

Es ist seit Jahresbeginn der dritte bekanntgewordene Unfall, bei dem Tesla-Fahrzeuge mit laufendem Autopilot-Assistenten auf parkende Einsatzfahrzeuge auffahren. Im Januar in Kalifornien und im Mai in Utah waren es Feuerwehr-Lastwagen. Amerikanische Elite-Unfallermittler der Behörde NTSB untersuchen derzeit auch einen tödlichen Crash, bei dem ein Tesla mit Autopilot im März in einen Betonpoller auf der Autobahn im Silicon Valley steuerte.

Die Autopilot-Software sorgt dafür, dass das Fahrzeug unter anderem die Spur und die Entfernung zum davor fahrenden Wagen halten kann. Zur Ausstattung gehört auch eine Warnung »vor möglichen Auffahrunfällen auf langsam fahrende oder stehende Fahrzeuge«. Für Aufsehen sorgte ein Fall, in dem ein Tesla vor zwei Jahren unter einen Lastwagen-Anhänger raste, der gerade die Straße querte. Nach damaligen Angaben erkannte die Software den Anhänger mit seiner großen weißen Seitenfläche nicht.