Fit für ADAS Synchroner, monolithischer Abwärtsregler reduziert Platzbedarf

Effiziente, kompakte Leistungswandler kommen immer mehr in Fahrerassistenzsysteme zum Einsatz.
Effiziente, kompakte Leistungswandler kommen immer mehr in Fahrerassistenzsysteme zum Einsatz.

Um ein sichereres Fahrerlebnis und dem Fahrer gleichzeitig eine bessere Wahrnehmung zu bieten, was um ihn herum passiert, kommen immer mehr Fahrerassistenzsysteme zum Einsatz. Wichtig hierfür: kompakte und effiziente Leistungswandler, um kosten- und platzoptimierte Lösungen zu realisieren.

Entweder sind Menschen als verantwortliche Fahrer im Straßenverkehr überfordert oder es gibt heute mehr potenzielle Gefahren, sodass der Bedarf an fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) stetig wächst.

Ein kurzer Rückblick: Noch in den 1960er Jahren gab es Fahrzeuge, die noch nicht einmal Sicherheitsgurte hatten. Dann, in den 1970er Jahren, bestand die übliche Ausrüstung eines Autos aus einem Lenkrad, Kontrollin­strumenten für das Fahrzeug, Blinkeranzeigeleuchten, Rückspiegeln, einem Instrumentenbrett und einer Feststellbremse. Was für das Verständnis, was um einen herum vor sich ging, wenn man ein Auto fuhr, zuständig war - waren die Augen und Ohren, die einem die Informationen gaben, was um einen herum geschah. Außerdem war es die eigene Fahrpraxis, die es einem ermöglichte vorherzusehen, was bei der Vielzahl an unterschiedlichen Situationen passieren könnte, die unter variablen Verkehrsbedingungen entstehen können.

Warum Fahrerassistenzsysteme?

Natürlich ließe sich argumentieren, dass das eine wesentlich einfachere Zeit war, in der weniger Fahrzeuge und entsprechend weniger Fahrer auf den Landstraßen und Autobahnen unterwegs waren. Wenn man nun 2016 betrachtet, wo bis Ende des Jahres über 1,2 Milliarden Fahrzeuge weltweit auf der Straße unterwegs sein werden, versteht man, warum es nötig ist, Systeme im Fahrzeug zu haben, die den Fahrer dabei unterstützen, zu erkennen, was um ihn herum geschieht. Exemplarisch betrachtet sterben jedes Jahr weltweit 1,2 Millionen Menschen durch Verkehrsunfälle auf den Straßen [1]. Was aber noch erschreckender ist: Diese Zahl soll bis 2020 um 65 Prozent anwachsen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) starben im Jahr 2015 3475 Menschen auf deutschen Straßen. Wie es nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 98 Tote oder 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2014. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten das zweite Jahr in Folge an. Im Jahr 2013 war mit 3339 Verkehrsunfalltoten der niedrigste Stand seit 1950 erreicht worden, EU-weit waren es in diesem Jahr 25.938. Im Vergleich zum Vorjahr ging damit die Zahl der Verkehrstoten EU-weit um 7,8 Prozent zurück und sank im Jahre 2014 leicht auf 25.900. Die Zahl der Personen, die in Deutschland schwer oder leicht verletzt wurden, erhöhte sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf etwa 393.700. Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle nahm im vergangenen Jahr ebenfalls zu und lag bei rund 2,50 Millionen (+ 4,2 Prozent). Dabei stieg die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 4,6 Prozent auf 2,20 Millionen, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 1,1 Prozent auf rund 305.900 an.

Doch was sind die Hauptursachen für diese Unfälle? Dazu ist es wichtig ist, etwas mehr Hintergrundinformation zu diesem Thema zu haben. Zum Beispiel ereignete sich der erste tödliche Verkehrsunfall mit einem Automobil 1896 in London. Seither sind über 25 Millionen Menschen weltweit bei Verkehrsunfällen mit Fahrzeugen gestorben [1]. Wobei die Hauptursache für diese Unfälle die Fahrzeuglenker selbst sind. Deshalb hier die sechs Hauptursachen für Verkehrsunfälle, aufgelistet in der Reihenfolge ihres Risikofaktors:

  • Abgelenkte Fahrer: Das beinhaltet das Beobachten von Szenarien, Ablenkung durch Passagiere oder Kinder, Einstellen des Autoradios und Lesen von Straßenkarten, Büchern oder anderen Dokumenten sowie die Handy-Nutzung am Steuer.
  • Übermüdete Fahrer: Schläfrige Fahrer sind für über 100.000 Verkehrsunfälle in den USA auf jährlicher Basis verantwortlich [2]. Nach Angaben des ACA taucht Müdigkeit am Steuer in offiziellen Statistiken als Unfallursache nur selten auf, denn der Nachweis ist schwierig - doch die Dunkelziffer ist laut Experten deutlich höher. Gerade im Herbst und Winter steigt das Risiko von Sekundenschlaf dramatisch an.
  • Betrunkene Autofahrer.
  • Überhöhte Geschwindigkeit. Das ist eine mehrfach gestaffelte Gefahr, weil sie nicht nur die nötige Zeitspanne reduziert, um einen Unfall zu vermeiden, sie steigert auch das Risiko von Zusammenstößen und diese sind schwerer, wenn sie denn eintreten.
  • Aggressives Fahren: Das beinhaltet Verhaltensweisen wie aggressives, zu dichtes Auffahren, Lichthupe für die vorausfahrenden Fahrzeuge einsetzen, weil ihre Fahrer einen geärgert haben, aggressive oder unhöfliche Gesten, verbale Beschimpfungen, tätliche Angriffe, das Missachten von Verkehrszeichen sowie ein häufiger und unsicherer Spurwechsel.
  • Wetterbedingungen.

Wenn also moderne Fahrerassistenzsysteme für die Fahrer notwendig ist, um Unfälle zu vermeiden oder zumindest ihr potenzielles Risiko zu senken, wie sehen solche Systeme aus und welches Wachstumspotenzial haben sie?