Entwicklung autonomer Fahrzeuge RTI tritt der Autoware Foundation bei

Assistenzsysteme helfen auch in komplexen Verkehrssituationen.
Assistenzsysteme helfen auch in komplexen Verkehrssituationen.

Das Unternehmen Real-Time Innovations (RTI) ist der Autoware Foundation, einem offenen Bündnis für autonome Fahrtechnologie, beigetreten. In der Foundation arbeiten Automobil- und Technologieunternehmen zusammen, unter anderem um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen.

Die Autoware Foundation wurde 2018 gemeinsam von Apex, Linaro/96Boards und Tier IV gegründet. Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die Open-Source-Kooperationsprojekte für Autoware initiiert, ausbaut und finanziert. Drei aktive Projekte kann die Stiftung bislang vorweisen: Autoware.AI, Autoware.Auto und Autoware.IO.

Mit seiner Automotive-Expertise wirkt RTI in der Autoware Foudation an der Entwicklung der Projekte zum autonomen Fahren und zur Simulation mit. Das Unternehmen nutzt seine Erfahrung mit ROS2, einem auf DDS basierenden Open-Source-Robotikprojekt, um die Initiativen Autoware.IO und Autoware.Auto voranzutreiben.

Dank über 250 Fahrzeugprojekten zum autonomen Fahren und der Zusammenarbeit mit über 50 kommerziellen autonomen Systementwicklern, darunter Aptiv, Baidu Apollo und Xpeng Motors, bringt RTI breite Erfahrung im Bereich Autonomes Fahren mit. Die Automobil-Konnektivitätslösung RTI Connext Drive basiert auf dem DDS-Standard und ermöglicht eine intelligente Architektur, bei der Informationen in Echtzeit ausgetauscht werden und Automobilanwendungen als eine Einheit zusammenarbeiten.

»Der DDS-Standard wird von wichtigen Automobil-Ökosystemen, einschließlich ROS2 und Autoware, sowie von mehreren kommerziellen Designs spezifiziert«, erklärt Bob Leigh, Senior Market Development Director, Commercial Markets bei RTI. »Wir glauben, der beste Weg, um autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen und für die breite Masse zugänglich zu machen, besteht darin, die Flexibilität und Skalierbarkeit von Connext Drive und DDS für alle Ökosysteme industrieweit zu nutzen.«