Sicherheit beim automatisierten Fahren Porsche investiert in israelisches Start-up TriEye

Die Sensortechnologie von TriEye erhöht die Sicherheit bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen durch verbesserte Sicht bei schlechtem Wetter.
Die Sensortechnologie von TriEye erhöht die Sicherheit bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen durch verbesserte Sicht bei schlechtem Wetter.

Porsche hat eine Minderheitsbeteiligung an TriEye erworben. Das israelische Start-Up hat eine Sensortechnologie für kurzwelliges Infrarot entwickelt.

»TriEye ist ein vielversprechendes Technologieunternehmen, geführt von einem starken Team mit Erfahrung in den Bereichen Nano-Optik, Deep-Learning und der Entwicklung von Halbleiterkomponenten«, erklärt Michael Steiner, Mitglied des Vorstands für Forschung und Entwicklung bei Porsche. »Wir sehen großes Potenzial in der Sensortechnologie, die die nächste Generation von Fahrerassistenzsystemen und autonomen Fahrfunktionen ermöglicht. SWIR kann ein entscheidendes Element sein: Es bietet höhere Sicherheit zu einem wettbewerbsfähigen Preis.« Die Technik des 2017 gegründeten Start-Ups erhöht die Sicherheit bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen oder autonomen Fahrfunktionen durch verbesserte Sicht bei Dunkelheit oder widrigen Wetterbedingungen wie Staub, Nebel oder Regen. Das Halbleiterdesign nutzt eine zum Patent angemeldete Technologie, mit der sich SWIR-HD-Kameras künftig zu einem Bruchteil ihrer derzeitigen Kosten herstellen lassen.

Die Beteiligung von Porsche Ventures erfolgte im Rahmen der Serie-A-Finanzierungsrunde. Intel Capital führte die Runde an; auch der israelische Venture-Capital-Fonds Grove Ventures, an dem Porsche seit 2017 ebenfalls Anteile hält, hat seine bereits bestehende Beteiligung an TriEye erhöht.