Situationsgerichtetes Licht Opel erforscht Eye-Tracking-Technologie

Opel-Ingenieure arbeiten schon heute an der Eye-Tracking-Technologie. Der Fahrer kann dann mittels Blickrichtung den Scheinwerferstrahl lenken.
Opel arbeitet an der Eye-Tracking-Technologie. Der Fahrer kann dann mittels Blickrichtung den Scheinwerferstrahl lenken.

Den Scheinwerferstrahl mit den eigenen Augen lenken? Das könnte bald möglich sein: Mit der so genannten »Eye-Tracking-Technologie« stellt Opel die Zukunft des situationsgerechten Lichts vor.

»Die Idee, das Licht durch die Blickrichtung des Fahrers zu lenken und zu dosieren, verfolgen wir seit rund zwei Jahren. Je mehr wir sehen, wie attraktiv diese Technologie ist, desto intensiver treiben wir unser gemeinsames Projekt voran«, beschreibt Ingolf Schneider, Leiter Lichttechnik bei Opel, die Zusammenarbeit zwischen dem Internationalen Technischen Entwicklungszentrum von Opel und der Technischen Universität Darmstadt.

Im Gegensatz zu Hochleistungs-Eye-Tracking-Systemen mit fünf bis zehn Kameras kam zu Beginn der Forschung eine einfache Webcam zum Einsatz. Diese nimmt den Kopf des Fahrers ins Visier. Anhand der Scans markanter Punkte wie Nase und Augen lässt sich die Bewegungs- und damit die Blickrichtung erkennen. Diese Informationen transferiert das System in Datenbefehle für Aktuatoren, die wiederum die elektronisch gesteuerten Stellmotoren der Licht-Projektoren blitzschnell ausrichten. Dieser Forschungsansatz führte die Ingenieure und Wissenschaftler schon ganz nahe an die Augenblick-Steuerung von Autoscheinwerfern heran. Allerdings nahm in diesem Stadium zum einen die Berechnung der Daten noch zu viel Zeit in Anspruch und zum anderen war die Aufnahmefrequenz der Webcam zu niedrig für die Anforderungen im Straßenverkehr.

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Opels Vision von "Es werde Licht"

Eye-Tracking und AFL+