Erprobung mit 5G-Mobilfunkstandard Nissan testet I2V-Technologie im Fahrbetrieb

Nissan und Docomo testen I2V-Technologie nun im Fahrbetrieb.
Nissan und Docomo testen I2V-Technologie nun im Fahrbetrieb.

Nissan testet die Invisible-to-Visible-Technologie erstmals in einem fahrenden Fahrzeug. Die im Januar 2019 auf der CES in Las Vegas vorgestellte Technologie lässt die reale und virtuelle Welt miteinander verschmelzen.

Invisible-to-Visible (I2V) wird in Zukunft Bestandteil der Nissan Intelligent Mobility. Durch Sensoren innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs sowie Daten aus der Cloud sieht der Fahrer das »Unsichtbare« – was im weiteren Straßenverlauf, hinter einem Gebäude oder um die nächste Ecke passiert. Gleichzeitig sind die Insassen mit der sogenannten Metaverse verbunden. In dieser virtuellen Welt interagieren Menschen mit Hilfe von Avataren: Familie, Freunde oder andere Personen an einem abgelegenen Ort können im Auto als dreidimensionale Avatare erscheinen, um Gesellschaft oder Hilfe zu leisten.

In Zusammenarbeit mit NTT Docomo erprobt Nissan diese Technik nun auf dem hauseigenen Testgelände Grandrive im japanischen Yokosuka. Die Unternehmen nutzen hierfür das mobile 5G-Internet von Docomo, um in Echtzeit sowohl Avatar-Daten in als auch Kamerabilder aus dem Auto zu übertragen. Der getestete Prototyp basiert auf einem Nissan NV350 Camper.

Mit dem Feldversuch untersuchen die Unternehmen, wie die Fahrzeuginsassen und die von Avataren dargestellten Personen die jeweilige Präsenz des anderen durch die Benutzeroberfläche wahrnehmen. Auch die Benutzerfreundlichkeit der interaktiven Kommunikationsfunktionen von I2V wird unter die Lupe genommen. Nissan und Docomo wollen zukünftig ihre gemeinsamen Feldversuche und Forschungen zur I2V-Technologie und deren Einsatz fortsetzen und so neue Erfahrungen mit vernetzten Fahrzeugen anbieten.