Autonomes Fahren Mobileye und ST entwickeln EyeQ5 für Sensorfusion

Sensorfusion verbessert die Genauigkeit   des   durch   weitere Signalverarbeitung entstehenden Fahrzeugumfeldmodells.
Sensorfusion wie das Zusammenspiel von Radar und Kamera verbessert die Genauigkeit des durch weitere Signalverarbeitung entstehenden Fahrzeugumfeldmodells.

STMicroelectronics und Mobileye arbeiten gemeinsam an der Entwicklung der fünften Generation des SoC EyeQ5. Dieser Baustein soll ab 2020 als Zentralcomputer für die Sensorfusion in vollautonomen Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

Um die Zielsetzungen in Sachen Stromverbrauch und Performance zu erfüllen, wird der EyeQ5 mit einer FinFET-Technologie mit Strukturmaßen von ≤10 nm hergestellt werden und acht Multithreading-Prozessorkerne enthalten, die mit 18 Kernen der  Bildverarbeitungs-Prozessoren von Mobileye gekoppelt sind. Zusammengenommen werden diese Verbesserungen die Performance im Vergleich zum aktuellen EyeQ4 um den Faktor 8 verbessern. Der EyeQ5 kommt so auf mehr als 12 Tera Operations per Second, während die Leistungsaufnahme unter 5 W bleibt, so dass eine passive Kühlung ausreicht.

Der EyeQ5 setzt die seit langem bestehende Zusammenarbeit zwischen Mobileye und STMicroelectronics fort. Gestützt auf seine beträchtliche Erfahrung mit Automotive-tauglichen Designs, wird ST eine dem neuesten Stand der Technik entsprechende physische Implementierung, spezielle Speicher- und High-Speed-Schnittstellen sowie das System-in-Package-Design beisteuern, um sicherzustellen, dass der EyeQ5 den kompletten Qualifikationsprozess nach den höchsten Automotive-Standards besteht. Darüber hinaus wird ST auch an der allgemeinen, auf Safety- und Security-Aspekte ausgerichteten Architektur des Produkts mitwirken