Autonomes Fahren Lutz Pathfinder mit 22 Sensoren für intelligentes Abbildungssystem

Der Lutz Pathfinder von RDM verfügt über 22 Sensoren für die Umfelderkennung.
Der Lutz Pathfinder von RDM verfügt über 22 Sensoren für die Umfelderkennung.

Mit dem Lutz Pathfinder hat die RDM Group ein autonom fahrendes Auto vorgestellt. Der Zweisitzer ist das erste fahrerlose Auto made in United Kingdom.

Derzeit ist der Lutz Pathfinder auf das Erkunden von Bürgersteigen beschränkt, mit einer Geschwindigkeit von rund 24 km/h und stellt also für die bisher vorgestellten Prototypen keine Konkurrenz dar.

Das Auto verfügt über 22 Sensoren, darunter Panoramakameras, Lasertechnik und Radar, die dabei helfen, ein virtuelles Abbild der Umgebung zu erschaffen. Das intelligente Abbildungssystem wurde von der Mobile Robotics Group der Oxford Universityentwickelt.

Der Zweisitzer könnte für kurze Wege eingesetzt werden, etwa um die Einkäufe nach Hause zu bringen oder ältere Menschen zu transportieren. Der Akku hält etwa acht Stunden lang. Ein extra Bildschirm sorgt für Entertainment während der Fahrt. Eine App, um den LUTZ Pathfinder wie ein Taxi bestellen zu können, ist ebenfalls in den Überlegungen. Davor muss das fahrerlose Auto aber noch den Praxistest bestehen, der dieses Jahr in der Großstadt Milton Keynes durchgeführt werden soll.

Großbritannien will sich mit der Erlaubnis, erstmals selbstfahrende Autos auf britischen Straßen zuzulassen, an die Spitze der Forschung zu autonomen Fahrzeugen setzen. Im Budget des Landes wurden dafür 2014 umgerechnet rund 27 Millionen Euro veranschlagt. Über kurz oder lang sollen selbstfahrende Autos dabei helfen, Umweltverschmutzung und Staus zu reduzieren. Zudem sollen durch die geringere Geschwindigkeit auch weniger Unfälle passieren.

 

Großbritannien will sich mit der Erlaubnis, erstmals selbstfahrende Autos auf britischen Straßen zuzulassen, an die Spitze der Forschung zu autonomen Fahrzeugen setzen. Im Budget des Inselstaates wurden dafür im vergangenen Jahr umgerechnet rund 27 Mio. Euro veranschlagt. Über kurz oder lang sollen selbstfahrende Autos dabei helfen, Umweltverschmutzung und Staus zu reduzieren. Zudem sollen durch die geringere Geschwindigkeit auch weniger Unfälle passieren.