Automatisiertes Fahren Infineon und Imec kooperieren bei 79-GHz-CMOS-Radarchips

Um zur Entwicklung von vollautomatisierten Fahrzeugen beizutragen, kooperieren Infineon und Imec bei 79-GHz-CMOS-Radarchips.
Um zur Entwicklung von vollautomatisierten Fahrzeugen beizutragen, kooperieren Infineon und Imec bei 79-GHz-CMOS-Radarchips.

Infineon Technologies und Imec kooperieren bei der Entwicklung von CMOS-Sensorchips. Während der Halbleiterhersteller sein Know-how bei Radarsensorchips einbringt, stammt vom Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik das Wissen über Schaltkreis- und Antennendesign für Radaranwendungen.

Infineon und Imec haben bereits mit der Entwicklung eines ersten Demonstrators in 28-nm-CMOS-Technologie begonnen. Sie werden im dritten Quartal 2016 funktionsfähige Muster der 79-GHz-CMOS-Radarchips vorstellen. Anfang 2017 wird es einen Radarsystemdemonstrator geben.

Im Vergleich zum 24-GHz-Band ermöglichen das 77-GHz- und 79-GHz-Band einen genaueren Bereich sowie Doppler- und Winkelauflösung. Damit wollen die Partner Radarprototypen mit integrierten MIMO-Antennen realisieren, die große Objekte sowie Fußgänger und Radfahrer erkennen und so zu mehr Sicherheit für alle beitragen.

„Infineon ermöglicht den radargestützten Sicherheitskokon für das teil- und vollautomatisierte Fahrzeug“, betont Ralf Bornefeld, Vice President & General Manager, Sense & Control beim Halbleiterhersteller. „In Zukunft fertigen wir Radarsensorchips als Einchiplösung in einem Standard-CMOS-Prozess für Anwendungen wie das automatische Parken.“