Forsa-Umfrage zu Assistenzsystemen Höhere Verkehrssicherheit nur bei einfacher Bedienbarkeit der Systeme

Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) glauben die meisten Autofahrer (72 Prozent), dass technische Hilfen die Fahrsicherheit erhöhen. Allerdings kennt sich nur ein Teil der Befragten mit Fahrerassistenzsystemen aus.

Die Mehrheit der Autofahrer (65 Prozent) kennt sich gut oder sehr gut mit Fahrerassistenten aus. Doch nur jede dritte Verkehrsteilnehmerin (35 Prozent) behauptet das von sich. Jede zweite Fahrerin und jeder zweite Fahrer über 60 Jahre sagt sogar: „Ich kenne mich weniger gut oder so gut wie gar nicht mit Assistenzsystemen aus.“

Dabei glauben die meisten Autofahrer (72 Prozent), dass technische Hilfen die Fahrsicherheit erhöhen. Die überwältigende Mehrheit der von Forsa befragten Männer (81 Prozent) ist von der Wirksamkeit der Assistenzsysteme überzeugt – ebenso 63 Prozent der Fahrerinnen. Skeptischer sind dagegen ältere Autofahrerinnen und Autofahrer: 77 Prozent sind der Meinung, die technischen Helfer steigern die Verkehrssicherheit nur dann, wenn sie einfach zu bedienen sind.

Experten empfehlen, sich ausführlich über Fahrerassistenten zu informieren und den Autoverkäufer darauf anzusprechen. „Wichtig ist, dass der Fahrer die Funktionen von Assistenzsystemen versteht“, rät Sandra Demuth vom DVR. „Anzeigen dürfen nicht zu Irritationen führen, nur dann können Fahrerassistenten wirklich entlasten. So kommen auch Fahrer, bei denen der Führerscheinerwerb schon länger zurückliegt, entspannter ans Ziel.“