Projekt Pegasus Hersteller zeigen Ergebnisse zum automatisierten Fahren

PEGASUS wurde ein Vorgehen entwickelt, wie eine einheitliche Bewertung und Absicherung der Fahrfunktion möglichst effizient erfolgen kann. "Die gewonnen Erkenntnisse haben wir dabei schon während der Projektlaufzeit national sowie international mit Experten diskutiert, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch in der Praxis tragfähig sind", erläutert Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Verkehr und Energie und einer der beiden PEGASUS-Koordinatoren. Prof. Thomas Form, Leiter Fahrzeugtechnologie und Mobilitätserlebnis bei der Volkswagen AG und ebenfalls Projektkoordinator, ergänzt: "Mit der Entwicklung von Anforderungen, Prozessen, Metriken und Werkzeugen, die in einer durchgängigen Gesamtmethode zur Freigabe der Fahrfunktion ineinander greifen, liefert PEGASUS einen wichtigen Beitrag für die spätere Zulassung automatisierter Fahrzeuge".

In der Nähe von Wolfsburg demonstrierten die Projektpartner auf dem Volkswagen-Prüfgelände Ehra-Lessien die im Projekt entwickelte Werkzeugkette zur Absicherung der automatisierten Fahrfunktion. Dabei zeigten sie anschaulich die einzelnen notwendigen Schritte für die Absicherung und Zulassung automatisierter Fahrfunktionen mit digitalen Postern, Exponaten, (Fahr-) Simulatoren sowie im Außenbereich mit Fahrversuchen.
Am 13. Mai 2019 präsentierten die Partner des Projekts Pegasus die Ergebnisse aus dreieinhalb Jahren praxisnaher Forschung und Entwicklung zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen.

Wie wird nachgewiesen, dass ein automatisiert fahrendes Fahrzeug sicher ist? Das Verbundprojekt Pegasus hat sich dieser Aufgabe gestellt. Am 13. Mai 2019 präsentierten 17 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft die Ergebnisse aus dreieinhalb Jahren F&E zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen.

Im Projekt Pegasus wurde ein Vorgehen entwickelt, wie eine einheitliche Bewertung und Absicherung der Fahrfunktion möglichst effizient erfolgen kann. »Die gewonnen Erkenntnisse haben wir dabei schon während der Projektlaufzeit national sowie international mit Experten diskutiert, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch in der Praxis tragfähig sind«, erläutert Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Verkehr und Energie und einer der beiden Pegasus-Koordinatoren. Prof. Thomas Form, Leiter Fahrzeugtechnologie und Mobilitätserlebnis bei Volkswagen und ebenfalls Projektkoordinator, ergänzt: »Mit der Entwicklung von Anforderungen, Prozessen, Metriken und Werkzeugen, die in einer durchgängigen Gesamtmethode zur Freigabe der Fahrfunktion ineinander greifen, liefert PEGASUS einen wichtigen Beitrag für die spätere Zulassung automatisierter Fahrzeuge.«

In der Nähe von Wolfsburg demonstrierten die Projektpartner auf dem Volkswagen-Prüfgelände Ehra-Lessien die im Projekt entwickelte Werkzeugkette zur Absicherung der automatisierten Fahrfunktion. Dabei zeigten sie die einzelnen notwendigen Schritte für die Absicherung und Zulassung automatisierter Fahrfunktionen mit digitalen Postern, Exponaten, (Fahr-) Simulatoren sowie im Außenbereich mit Fahrversuchen.

Anfoderungen an Fahrfunktion und Sicherheit

Für die Überprüfung des möglichst allgemeingültigen Pegasus-Ansatzes für die Absicherung einer Fahrfunktion haben sich die Projektpartner 2016 für einen greifbaren Anwendungsfall entschieden, den sogenannten Autobahn-Chauffeur. Er übernimmt auf Autobahnen oder Schnellstraßen die Fahrzeugführung in einem Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 130 km/h und kann selbständig Spurwechsel vornehmen, während sich der Fahrer einer anderen Tätigkeit widmen darf.

Mit der Sammlung aller Anforderungen an die Fahrfunktion und der Erhebung relevanter Verkehrssituationen auf Basis von Feldtest-, Simulator- und Unfalldaten über die einheitliche Verarbeitung in einer zentralen Datenbank bis hin zur Anwendung in Simulation, auf dem Prüfgelände und im Realverkehr, ermöglicht die Pegasus-Gesamtmethode einen durchgängigen Testablauf. Gestützt durch Prozessempfehlungen und der abschließenden Sicherheitsbewertung resultiert eine Freigabeempfehlung für die Fahrfunktion.

Effizient werden die Tests im Projekt insbesondere durch den großen Anteil an simulationsbasierten Tests. Dabei kommen einheitliche Schnittstellen zum Einsatz, was auch die Integration in bestehende Umgebungen ermöglicht. Die Validierung der Simulationsergebnisse erfolgt durch Tests auf dem Prüfgelände. Insbesondere die Simulationsansätze eignen sich auch für die frühen Phasen der Entwicklungsprozesse von automatisierten Fahrzeugen. Das bislang herstellerspezifische Vorgehen zur Erprobung und Absicherung von Assistenzfunktionen wird somit durch Pegasus in ein neues, generelles Vorgehen überführt, bei dem alle Entwickler die gleichen Kriterien und Maße anlegen.