Sensor-Reinigungskonzept von Röchling Freie Sicht für Assistenzsysteme

Das AACS von Röchling kann derzeit acht Sensoren versorgen.
Das AACS von Röchling kann derzeit bis zu acht Sensoren reinigen.

Das autonome Fahren erfordert eine zuverlässige Funktion einer Vielzahl zusätzlicher Sensoren und Kameras, da die Assistenzsysteme jederzeit freie Sicht auf das umliegende Verkehrsgeschehen benötigen. Das Advanced Active Cleaning System von Röchling beseitigt Verschmutzungen, Regen und Schnee.

Röchling begegnet der Herausforderung des autonomen Fahrens mit dem neuen intelligenten Reinigungskonzept Advanced Active Cleaning System (AACS). Das modulare Konzept ermöglicht eine gezielte, bedarfsgerechte Reinigung verschmutzter Fahrzeugbereiche und einen freien Blick des autonomen Kraftfahrzeugs.

Das Konzept wurde auf Basis der Waschsysteme des Unternehmens entwickelt und  zeichnet sich daher durch geringes Gewicht und hohe Flexibilität aus. So arbeitet die Pumpe des Systems anforderungsgerecht mit Hoch- oder Niederdruck – eine bedarfsgerechte Dosierung und Drucksteuerung reduziert die Energieaufnahme. Damit das System auch bei Außentemperaturen unter 0 °C effizient arbeitet und das Reinigungswasser innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung steht, wurden unterschiedliche Wärmemanagementkonzepte umgesetzt, wie beispielsweise auch ein elektrisches Heizsystem.

»Unsere Technologie soll gewährleisten, dass die Kameras und Sensoren als Sinne des Fahrzeugs zu jedem Zeitpunkt unter idealen Bedingungen arbeiten können. Auf diese Weise stehen wir Fahrzeugherstellern mit einer flexiblen, modularen Systemlösung für verschiedene Automatisierungsstufen zur Seite«, sagt Erwin Doll, Vorstandvorsitzender bei Röchling.